Wenn der Erfolg verpflichtet. Was wäre Nissan ohne den Qashqai? Ohne den SUV hätten die Japaner ein schweres Problem. Jetzt gibt es ihn mit einem neuen Benzinmotor.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. März 2019 (02:26)
Nissan
Der Qashqaiist ein richtiger Feschak. Die Herzen werden ihm weiterhin zufliegen.

Die alten 1,2er- und 1,6er-Triebwerke (115 und 163 PS) wurden in die Pension geschickt, an ihre Stelle kam ein neuer 1,3-Liter-Vierzylinder in zwei Ausbaustufen. Einmal mit 140 PS, einmal mit 160 PS.

Wir waren mit der stärkeren Version unterwegs (wenn schon, denn schon). Und wir sind von dieser Motorisierung echt begeistert! Mit 160 Pferden ist der „Kaschkai“ („Europas meistverkaufter Crossover“) ein richtig sportlicher Kerl, mal abgesehen von einem kleinen Turboloch hat es der 1,3-Liter-Vierzylinder faustdick hinter den Ohren. Wenn man da nicht aufpasst, kann man zum notorischen Schnellfahrer werden – und das kann verdammt teuer werden! Das siebengängige Doppelkupplungsgetriebe macht die ganze Sache noch feiner.

Übrigens eine Premiere bei den Japanern: Das Doppelkupplungsgetriebe wird erstmals in einem Volumenmodell von Nissan angeboten. Leider nein (man kann eben nicht alles haben): Allradantrieb steht nicht zur Ver-fügung, auch nicht für viel Geld.

Fahreindruck? Knackig und agil lässt sich der Qashqai be-wegen – da kommt Sport-Feeling auf! Dank des kleinen Lenkrads (hat der Micra ebenfalls) kommt auch irgendwie ein Gokart-Feeling auf … Hoher Fahrspaß-Faktor auf alle Fälle! Und die Version Tekna+ ist einfach top. So lässt es sich leben!