Bei den Wichteln und den Spähern. Für Pfadfinder ist der Nissan X-Trail genau das richtige Gefährt. Und hat, für größere Auskundschafterdienste, auch noch einen feinen Selbstzünder an Bord.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 09. Oktober 2019 (03:21)
Nissan
Mit unserem Test-X-Trail war auch teilautonomes Fahren möglich

Bei den Amerikanern läuft er noch, der Pathfinder. Bei uns wurde er längst vom X-Trail abgelöst. Und der schafft mit immerhin fast 4,7 Metern Länge auch noch fast eine komplette Wichtelhorde. Weil: Gegen Aufzahlung gibt es sieben Sitze. Und knapp 2.000 Liter Kofferraummaximum sind serienmäßig (beim Fünfsitzer).

Und sonst? Kommt der X-Trail mit seinen 1,8 Tonnen relativ leichtfüßig daher. Einsteigen heißt, dank 204 Millimeter Bo-denfreiheit, aufsteigen. Umsicht und Übersicht gibt es reichlich, beim Handling bleibt er kompakt.

Der 150-PS-Diesel unter der hochgewölbten Haube hat Bärenkräfte. Die brauchen nur ein bisschen Anlauf vor dem Brüllen. 340 Newtonmeter sind schon eine feine Sache, wenn man schnell mal auf den nächsten Hügel muss, für Späherdienste. Wenn man schnell mal Holz holen muss, zum Lagerfeuermachen. Oder wenn man schnell mal die ganze Horde (die Pfadfinder nämlich) ins nächste Hallenbad bringen will.

Dabei hilft auch das Nissan Sa-fety Shield mit seinen Einpark- und Toter-Winkel-Assistenten, seinen Müdigkeits- und Querverkehrswarnern. Ach ja, und wer zwischendurch ein bisschen frische Luft braucht, der macht einfach das Panoramadach auf.