So sieht der Sieger der Kategorie "Der Einsteiger" aus. Carrrrramba! Für Seat ist der Ibiza ein ganz, ganz wichtiges Auto. Die NÖN-Familie hat den Spanier jetzt zum „Auto des Jahres“ in der Kategorie „Der Einsteiger“ gewählt …

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 21. November 2017 (03:01)
Seat
Nach dem Ateca und dem Leonist der Ibiza (Bild) das dritte neue Modell in der größten Produktoffensive, die jemals von Seat durch-geführt wurde. Weitere Modellefolgen, wie der kleine SUV Arona. Die Frontpartie des neuen Ibizaerinnert stark an den kompakten Bruder Leon, cool die Lichtsignatur, die Voll-LED-Scheinwerfer sind einzigartig in der Kleinwagenklasse.Interessant: Der Ibiza-Kundeist durchschnittlich 42 Jahrealt – und der Neuwagenkäuferin Österreich 52 Jahre …

Name verpflichtet! Mit weltweit rund 5,5 Millionen Einheiten seit 1984 ist der Ibiza ein echter Verkaufsschlager – mittlerweile gibt es die fünfte Generation!

Ehre, wem Ehre gebührt: Der neue Ibizia steht als erstes Modell auf der Modularplattform MQB A0 – noch vor dem Klassenprimus VW Polo. Vorne wie hinten ist das Platzangebot für einen Kleinwagen (ausschließlich fünftürig erhältlich, 4,06 Meter lang) ausgezeichnet, der Kofferraum schafft mindestens 355 Liter (übrigens der größte Kofferraum seiner Klasse). Der Innenraum kann sich auch optisch mehr als sehen lassen, das Design ist glatt und gefällig.

Dazu gibt es jede Menge an feinen Extras, wie etwa einen Acht-Zoll-Bildschirm mit Apple Car Play, Android Auto und Mirror Link. Und wenn es das Smartphone beherrscht, kann man es auch induktiv (sprich: kabellos) aufladen.

Motorisch setzt man auf einen 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner (75, 95, 115 PS), einen 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner (150 PS, mit aktiver Zylinderabschaltung), einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel (80, 95 PS) sowie eine 90 PS starke Erdgasvariante (1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner).

Vorbildlich: Seat ist der erste Hersteller, der in der Kleinwagenklasse eine Erdgasantrieb anbietet. Und ein flotter Ibiza Cupra soll schon in der Pipeline sein. Vier Ausstattungsvarianten stehen für den Ibiza zur Auswahl, die Spitze stellen der komfortable Xcellence und der sportliche FR dar. Letzterer ist etwas tiefer gelegt und besticht durch ein zwar straffes, aber nicht zu hartes Fahrwerk, das optional auch regelbar ist.

Dazu kommt eine präzise Lenkung, die echten Fahrspaß vermittelt. Die Dreizylinder werden im oberen Drehzahlbereich etwas knurrig, werden aber nie unangenehm laut, die Dämmung zum Innenraum könnte auch in einer Klasse höher gefallen. Ein siebengängiges Doppelkupplungsgetriebe ist in Verbindung mit dem 115-PS-Benziner erhältlich – eine wirklich feine Sache!

Nicht üblich in der Kleinwagenklasse: die vielen (empfehlenswerten) Assistenzsysteme (die ohnehin im VW-Regal bereitliegen). Zum Beispiel: Frontassistent mit City-Notbremsfunktion, Stauassistent, radargesteuerter Tempomat … 

Wir gratulieren und meinen: Ein würdiger Sieger!