Tipps für eine sichere Fahrt bei Nebel. Im Vorjahr kam es österreichweit zu 381 Nebel-Unfällen, wovon zehn tödlich endeten.

Von Redaktion noen.at und Redaktion bvz.at. Erstellt am 15. Oktober 2019 (10:00)
ÖAMTC

Sichtbehinderungen durch plötzlich auftretenden Nebel sind auf Autobahnen und Landstraßen immer wieder Grund für schwere Unfälle. Im Vorjahr kam es österreichweit zu insgesamt 381 Nebel-Unfällen mit Personenschaden, die als traurige Bilanz zehn Todesopfer forderten (Quelle: Statistik Austria, Bearbeitung: ÖAMTC-Unfallforschung).

Wie die Unfallstatistik zeigt, passieren die meisten Nebel-Unfälle vorrangig in den Herbst- und Wintermonaten, dabei besonders in den Morgen- und Abendstunden sowie zu den Hauptverkehrszeiten. Im Falle von Sichteinschränkungen gilt es daher hinter dem Steuer besonders aufmerksam zu sein.

"Die meisten Unfälle in Verbindung mit Nebel entstehen, weil die Abstände zum Vordermann nicht eingehalten werden und trotz widriger Sichtbedingungen zu schnell gefahren wird. Es kommt zum gefährlichen Blindflug", mahnt Roland Frisch, Chefinstruktor Pkw der ÖAMTC Fahrtechnik. Fahrzeuglenker sind daher gefordert, ihr Fahrverhalten entsprechend anzupassen, wenn sich die Sicht verschlechtert.

"Besonders im Herbst und Winter ist es wichtig, die eigene Fahrweise zu analysieren und auch konsequent zu sein, wenn es darum geht, vorsichtig zu fahren", fügt Frisch hinzu. "Bei Nebel entspricht die Fahrgeschwindigkeit oft nicht mehr der Sichtweite – dies kann auf der Autobahn oder Landstraße verheerend sein".