Einmal Sport, gestreift!. Wo Turbo draufsteht, ist Sport drin. Das gilt auch für Opels Kleinwagen-Veteranen namens Corsa. Der kommt in seiner sechsten Generation flott und rasant daher.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 11. November 2020 (05:49)
Chili Rot heißt die Metallicfarbe für den Corsa. Und die ist beim GS-Line auch gleich Programm.
Opel

Auf das Geburtsjahr? Schaut man – zumindest bei den Damen – nur heimlich. Bei den Herren ist das nicht so hei- kel. Und bei den „Blechernen“ schon gar nicht. Schließlich wird da – ganz offiziell – alle paar Jahre geliftet und getunt, überarbeitet und weiterent- wickelt. Und wenn einer dabei schon in der sechsten Generation auf den Rädern steht, kann man nur sagen: Gut gehalten! Oder: Fesch geworden! Wie bei Opels Corsa.

Der hat zwar insgesamt schon 38 Modelljahre und fünf Modellgenerationen auf dem Buckel. Die jüngste – und sechste – ist trotzdem so fesch wie nie. Aus den Glupschaugen sind längst Tigeraugen geworden. Aus dem braven Kinn ein wilder Grill. Aus dem zahmen Heck ein frecher Po. Und aus dem gemütlichen Kleinwagen ein (auch) sportlicher Flitzer.

Das liegt nicht nur am Turbobenziner, der mit 130 Pferdchen unter der Haube für genügend Galopp sorgt. Und auch mit der Acht-Gang-Automatik noch für genügend Adrenalin – wenn nötig. Das liegt auch an der GS- Line, wie man in Rüsselsheim die Sportversion des Corsa genannt hat. Die hat nämlich zu den Sportsitzen, dem Sportlenkrad (natürlich aus Leder und natürlich mit Paddels) und den Sportpedalen (natürlich aus Aluminium) noch ein schönes, fettes Chromrohr am Auspuff dran. Die hat ein klares, aufgeräumtes Digitaldisplay mit Sieben-Zoll-Schirm vorne drin. Und die hat noch ein schön knackig abgestimmtes Sportfahrwerk unten drunter.

Für das Fahrgefühl heißt das: Anschnallen, Gas geben! Und die schwarzen Sportsitze mit den rot-weißen Racing Stripes sind einfach mega!