Wenn der Löwe laut brüllt …. Der 208 ist optisch einer der aufregendsten Kleinwagen. Ein Feschak.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 05. März 2020 (01:41)
Besonders markant fallen die Tagfahrlichter des 208 aus, die wie Stoßzähne in die Frontschürze ragen.
Peugeot

Bei der Löwenmarke läuft es derzeit gut. Abgesehen von den tollen SUVs haben die Franzosen auch einen interessanten Kleinwagen im Programm.

Wie Asterix nach einem ordentlichen Schluck Zaubertrank sieht der 208 aus – klein, kräftig und ziemlich mutig. Der Fünftürer (einen Dreitürer wird es aufgrund der zu geringen Nachfrage nicht mehr geben) zeigt stimmige Proportionen und nette Details – die Leute finden ihn einfach gut, erhobene Daumen sind die Folge. Der 4,06 Meter lange Eyecatcher ist voller Ideen, ebenso charmant wie zeitgemäß, solide in der Kleinwagenpflicht und engagiert in der Kür.

Fein: Zwei 1,80-Meter-Personen können bequem hintereinander sitzen. Der Autor dieser Zeilen ist auch ein Fan des i-Cockpits (an das kleine Lenkrad gewöhnt man sich rasch; eindrucksvoll die digitale 3D-Grafik) – von vielen beneidet, von niemandem kopiert.

Unter der Motorhaube unseres Testwagens: 101 Benzin-PS – in Kombination mit der Wandlerautomatik eine feine Sache. Mehr braucht der 208 nicht. Und der Dreizylinder klingt irgendwie aufgekratzt, was cool ist. Abgestimmt wurde der 208 eher straff, die Lenkung weiß zu gefallen, auf die Bremsen kann man sich verlassen, dazu hebt das niedrige Geräusch-niveau den Gallier eine Klasse höher.