Durch dick und dünn gehen. Der Rifter (ein Kunstname) ist – zum Glück – kein Schickimicki-Auto. Dafür ein praktischer Kerl, mit dem man durch dick und dünn gehen kann.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 23. September 2019 (09:18)
Peugeot

Einfach herrlich: die zwei Schiebetüren (platzsparend), die separat zu öffnende Heckscheibe, der große Kofferraum (wir hatten die lange Version), die vielen praktischen Ablagen/Staufächer … Naja, die Geheimfächer sind (leider) nichts für Vergessliche. Optional ist der Wagen übrigens auch als Siebensitzer zu haben (756 Euro) – die zwei zusätzlichen Sitze sind herausnehmbar, sie sind aber nicht gerade leicht.

Fahreindruck? Komfortabel die Federungsabstimmung (der Franzose basiert zum Teil auf der Pkw-Plattform EMP2), dennoch weit entfernt von Schaukeleien. Präzise die Lenkung. Verlässlich die Bremsen. Angenehm die Geräuschdämmung. Das i-Cockpit (kleines Lenkrad) ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber nur am Anfang. Mit dem 130 PS starken Selbstzünder ist man perfekt motorisiert: Kein Rennpferd, dafür ein beharrlicher Langstreckentraber (Raumgleiter) mit guter Überschaubarkeit.