Karriere mit Karacho. In seiner achten Generation ist der 911er weiter gereift. Die Carreras - mit 385 und 450 PS - sind jetzt inklusive Allrad komplett.

Erstellt am 25. September 2019 (14:04)
Porsche

In seine achte Generation gestartet ist der 911er am Ende des Vorjahres. Obwohl der Zuffenhausener sich im Laufe der Jahre eine deutlich kräftigere Figur zugelegt hat, ist er optisch unverkennbar geblieben. Sein Design orientiert sich unverändert am Ahnen aus dem Jahr 1963.

Nicht nur größer ist die deutsche Ikone des Sportwagenbaus geworden, auch stärker und kommunikativer, dabei sicherer. Penibel bearbeitete Antriebsstränge - es sind nach wie vor Sechszylinder-Boxermotoren, mittlerweile via Turbo aufgeladen - sorgen für gewohnt sportliche, dabei gesteigerte Leistung. Moderne Fahrwerks- und Sicherheitselektronik stellen die optimale Traktion und das präzise Handling des Hecktriebles mit über der Hinterachse postiertem Triebwerk bereit.

Nun geht es mit Karacho weiter mit der Komplettierung der Baureihe. Porsche hatte zuerst die heckgetriebenen S-Modelle sowie die 4x4-Varianten mit 450 PS startklar gemacht. Jetzt folgt das Einstiegsmodell mit Allradantrieb. Das gilt sowohl fürs Coupé als auch fürs Cabriolet. Deren Dreiliter-Boxer, via Biturbo aufgeladen, produziert 283 kW (385 PS) bei 6.500 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment von 450 Newtonmetern steht über ein breites Drehzahlband - von 1.950 bis 5.000 Touren pro Minute - parat. Das kommt sowohl der Performance als auch der Alltagstauglichkeit zu jeder Jahreszeit zugute. Im Verein mit dem achtstufigen, für die neue Generation neu bearbeiteten Doppelkupplungsgetriebe (PDK) beschleunigt das 911 Carrera 4 Coupé in 4,2 Sekunden von null auf hundert, das Cabriolet schafft es in 4,4 Sekunden. Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket verkürzt sich der Sprint um jeweils 0,2 Sekunden. Unterm Strich: Die Beschleunigungswerte sind gegenüber dem Vorgänger um 0,1 Sekundenoptimiert. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 291 km/h für den geschlossenen und bei 289 km/h für den aufmachbaren Zweitürer.

Äußerlich übernehmen die 911 Carrera 4-Modelle nahezu unverändert die Designmerkmale der achten 911-Generation. Einziger Unterschied zu den heckgetriebenen Modellen sind die Chromlagen im Heckgitter. Im Vergleich zu den 4S-Vairanten differenzieren sich die Basis-Allradler zudem durch die Einzelendrohrblenden der Abgasanlage. Gegen Aufpreis ist eine Sportabgasanlage mit zwei ovalen Endrohrblenden lieferbar. Das Interieur, unter anderem mit dem 10,9 Zoll großen Touch-Screen-Monitor und den überarbeiteten Sitzen teilen sich das 911 Carrera 4 Coupé und 911 Carrera 4 Cabriolet mit allen anderen Elfer-Modellen.

Der Preis für das 911 Carrera 4 Coupé beginnt in Österreich bei 138.186 €, für das 911 Carrera 4 Cabriolet bei 155.483 €. Bestellungen ab sofort. Markteinführung ab Ende Oktober.