Showmaster & Fahrmaschine. Der Begriff Targa entstand aus Targa Florio, ein berühmtes Langstreckenrennen. Magisch zieht auch der Porsche 911er Targa Blicke an – während der Fahrt, im Stehen, immer. Weil der Sportwagen gigantisch und sexy aussieht.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 21. August 2021 (06:00)
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Targas baut Porsche seit 1965, als sogenanntes „Sicherheits-Cabriolet“. Hier der aktuelle 911 Targa.
Porsche

 Dazu kommt eine beeindruckende Dachkonstruktion, die den Bogen spannt vom Cabriolet zum Coupé. Ob sich das Glas/Stahl/Stoff-Verdeck ent- oder zusammenfaltet: Es ist stets ein großes Schauspiel der elektrisch manövrierten Mechanik.

Die Verwandlung dauert 19 Sekunden – und funktioniert ausschließlich im Stehen. No Problem! Wir genießen es, freuen uns am Mechanikballett und feiern diesen besonderen 911er. Apropos Feiern: Die große NÖN-Familie hat den 911er Targa zum „Auto des Jahres 2020“ in der Kategorie „Der Temperamentvolle“ gewählt.

Fahreindruck? Wow! Unser Testwagen mit 450 PS (Applaus für den geilen Motorsound) kann es perfekt: dezentes Cruisen ebenso wie engagiertes Wedeln – und der Highway-Auftritt ist selbstverständlich auch imposant (304 km/h Höchstgeschwindigkeit war kein Thema). Agil, präzise, leichtfüßig, scharf. Am genussvollsten zu verkosten ist der Bügel-911er mit geöffnetem Dach und heruntergefahrenen Seitenscheiben – ein Feeling, von dem man nicht genug bekommen kann, vor allem bei Sommertemperaturen.

Fazit: Für uns die coolste Variante, einen Elfer zu fahren …