Erstellt am 27. November 2018, 00:15

von Beatrix Keckeis-Hiller

Voraus in die Zukunft!. Der Range Rover Evoque startet komplett erneuert in Generation Nummer 2. Mit ausgefeilter Technik und elektrifizierten Antrieben.

Ging bei der Präsentation in London sogar baden: neuer Evoque. Der Dreitürer gehört der Vergangenheit an, das Cabrio wahrscheinlich auch.  |  Land Rover

Gar nicht so neu aussehen mag die neue Generation des Evoque auf den ersten Blick. Den Engländern ist mit dem Kompakt-SUV ein großer Wurf gelungen: Der für einen Nischenhersteller imposante Absatz von fast 800.000 Fahr-zeugen seit der Markteinführung 2011 bestätigt, dass das fast grantige G’schau weltweit angekommen ist.

Jetzt startet der kleine Rangie in seine zweite Generation. Bis auf die Türscharniere ist er in allen Details neu konzipiert, bei gleichzeitiger Entkantung des Designs, inklusive versenkbarer Türgriffe sowie bündig in die Karosserie integrierter LED-Scheinwerfer (je nach Ausstattung mit Matrix-Technik) und -Heckleuchten. Er steht auf einer neuen, auf Antriebselektrifizierung ausgerichteten Frontantriebsplattform. Die Länge ist mit 4,37 Metern annähernd gleichgeblieben. Der Radstand wurde gestreckt – das kommt natürlich der Geräumigkeit im Innenraum zugute (Kofferraumvolumen: 591 bis 1.383 Liter).

„Der neue Evoque setzt in seinem Segment neue Standards bei Design, Leistungsvermögen und Nachhaltigkeit!“ Dieter Platzer, Pressesprecher Jaguar/Land Rover Austria

Das mit teils recycelten Materialien ausstaffierte Cockpit knüpft in Anordnung und Ergonomie direkt an den Vorgänger an, doch es ist digitalisiert, siehe das Kombiinstrument und das Infotainmentsystem mit zwei Touchscreens. Auch ist jetzt für alle Getriebe ein Schalthebel installiert. Mit dem wird je nachdem die manuelle oder die automatische Schaltung dirigiert. Diese portioniert die Leistung der 2,0-Liter-Aggregate, Benziner wie Diesel ab 150 PS, die nun Mildhybride sind (ausgenommen: Einstiegsselbstzünder mit Frontantrieb und manueller Sechs-Gang-Schaltung), auf Basis eines 48-Volt-Bordnetzes und eines riemengetriebenen Startergenerators (zur Energierekuperation).

In einem Jahr folgt ein Plug-in-Hybrid – eine Kooperation zwischen 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner und Elektroaggregat. Beibehalten werden die Offroad-Fähigkeiten, bei erhöhter Wattiefe von 600 Millimetern, mit Hilfe des 4x4-Systems „All Terrain Response 2“ aus den größeren Landie-Brüdern. Es ist auf enthaltsamen Spritkonsum ausgelegt, siehe Hinterachsentkoppelung. Zwei Highlights bei den Assistenzsystemen: 1) „Clear Sight“, ein virtueller Innenspiegel, der via Kamera in der Sharkfin-Antenne klare Sicht nach hinten via Display direkt im Spiegel ermöglicht. 2) „Clear Sight Ground View“, gewissermaßen eine „gläserne“ Motorhaube, ebenfalls auf Basis eines Kamerasystems.  Beatrix Keckeis-Hiller