Hyundai setzt beim Ioniq auf Umweltschutz. Vorbildlich: Gleich drei alternative Antriebssysteme gibt es für den Ioniq!

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 04. Februar 2020 (01:05)
Der Ioniq Elektro schaut mit dem Coupé-Heck (kein Scheibenwischer hinten) echt gut aus – und das ist schon die halbe Miete. Innen ist so gut wie alles perfekt.
Hyundai

Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektro – Hyundai Ioniq und die umweltfreundliche Qual der Wahl. Wir waren mit dem Vollelektriker (also: Zero Emission) unterwegs.

Bis zu 311 Kilometer Reichweite versprechen die Südkoreaner. Naja, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war das nicht möglich: Wir schafften 235
Kilometer. Wobei wir mit so mancher Smatrics-Schnellladestation „kämpften“. Aber dafür kann Hyundai nichts. Man muss sich bei den Elektroautos bezüglich „Volltanken“ eben umgewöhnen – Planung ist angesagt, Zeit muss eingeplant werden. Hardcore-Elektrikern vertreten übrigens die Meinung: Wenn ich stehe, dann lade ich … Ein guter Ansatz, nur bezüglich Infrastruktur muss da noch was passieren.

Der 136 PS starke Hyundai lässt sich auf alle Fälle flott und agil bewegen – ja, Elektro kann Spaß machen! Fein: Mit der Ein-Paddel-Fahrfunktion kann der Fahrer den Wagen anhalten ohne das Bremspedal zu nutzen, indem er die linke Wippe am Lenkrad festhält. Clever: das Smart-Regenerative-Braking-System, das die regenerative Bremsstufe abhängig von der Straßenneigung und der Fahrsituation zum vorausfahrenden Fahrzeug beim Ausrollen automatisch steuert. Cool: Dank dem Telematiksystem Blue Link kann der Ladevorgang aus der Ferne geplant und gesteuert werden.