Das neue Flaggschiff. Seat Tarraco – so heißt das größte Modell in Seats SUV-Stall. Ein 4,74 Meter langer Bis-zu-Siebensitzer, eng verwandt mit Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace.

Von Franz Dohnal. Erstellt am 25. September 2018 (00:50)
Seat
Tarraco – reinrassiger Seat und der größte Seat-SUV. Es wird ihn fünf- oder siebensitzig geben. Und mit neuen Assistenten – wie Pre-Crash-Assistent und Überschlagerkennung.

Leon, Ibiza, Toledo, Arona … Bei der Namensgebung seiner Autos setzen die Seat-Leute immer auf Namen von Städten oder Regionen Spaniens. Für den neuen SUV ließ man sogar die Bevölkerung mitentscheiden. Der Name Tarraco wurde von über 140.000 Seat-Fans ausgewählt (in die Endausscheidung kamen auch Avila, Aranda und Alboran). Der Name Tarraco ist die katalanische Bezeichnung für das heutige Tarragona – eine Stadt mit moderner Architektur, junger Ausstrahlung und reichem kulturgeschichtlichen Erbe. Das dritte Modell der SUV-Produktoffensive von Seat (nach Ateca und Arona) wurde in Matorell (Barcelona) entworfen – die Produktion findet in der VW-Stadt Wolfsburg statt.

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Blick in denTarraco: ergo-nomischer Arbeitsplatz plus viel Platz für Kind und Kegel.

Der Tarraco (MQB-A-Plattform) ist das erste Modell mit der neuen Seat-Designsprache. Der markantere Kühlergrill verleiht dem Wagen mehr Selbstvertrauen und einen individuelleren Charakter. Und die Scheinwerfer sitzen tiefer in der Karosserie und sorgen so für einen noch fokussierteren Blick. Das Gesamtdesign erweckt einen Eindruck von Leichtigkeit und Agilität, von Robustheit und Geräumigkeit. Bleiben wir gleich bei der Geräumigkeit: Bis zu sieben Personen dürfen mit, und das maximale Kofferraumvolumen wird mit 1.920 Litern angegeben (beim Fünfsitzer passen im Normalfall 760 Liter rein). In der Außenlänge (4,74 Meter) liegt der Tarraco übrigens ein wenig hinter dem SUV Alhambra, trotzdem ist er das neue Seat-Flaggschiff!

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Blick unter die Motorhaube: Bekanntes und Bewährtes aus dem VW-Konzernregal. Zwei Benziner (1,5-Liter mit 150 PS, 2,0-Liter mit 190 PS), ein Diesel (2,0 Liter mit 150 oder 190 PS). Schalt- oder Doppelkupplungsgetriebe, Front- oder Allradantrieb. Später wird es auch alternative Antriebstechnologien geben.

Cool die (voraussichtlich gegen Aufpreis erhältliche) adaptive Fahrwerkregelung und das virtuelle Cockpit. Beruhigend die serienmäßigen Fahrerassistenzsysteme (Spurassistent, Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City-Notbremsfunktion), optional gibt es weiters automatische Distanzregelung und Stauassistent.