Gezielte Verfeinerung beim Mazda2. Die Japaner haben ihren 2er überarbeitet: Beim Spritsparen hilft ab sofort ein Mild-Hybrid-System, plus bessere Ausstattung für mehr Komfort und Sicherheit.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 04. Februar 2020 (01:09)

Der 6er präsentiert sich als cooler Business-Kombi … Der MX-5 ist und bleibt Roadster-Kult … Mit dem CX-30 ist den Japanern ein beeindruckender SUV-Coup gelungen … Und der MX-30, das erste Elektroauto aus dem Hause Mazda, scharrt – langsam, aber sicher – in den Startlöchern … Mazda präsentiert sich dynamischer, eigenständiger und hochwertiger denn je! Nicht vergessen darf man dabei auf die „Basis“ – konkret auf den 2er! Seit 2014 ist die dritte Generation des Kleinwagens („klein“ ist bei einer Länge von 4,07 Metern relativ) am Markt – 2018 gab es bereits ein Update, jetzt wurde wieder verfeinert.

Der neue Kühlergrill fällt sofort auf. Er verleiht einen optisch tieferen Schwerpunkt. Und die Chromakzente im Bereich der Stoßstange sorgen für einen sportlich-kraftvollen Auftritt. Bei den neuen Vordersitzen kommen die immer freundlichen Japaner kräftig ins Schwärmen: „Sie unterstützen die natürliche Haltung der menschlichen Wirbelsäule und ermög-lichen durch eine gleichmäßige Druckverteilung ermüdungsfreies, komfortables Fahren.“ Auf den kurvigen Straßen im Umfeld von Athen ausprobiert – und: Daumen nach oben! Absolut langstreckentauglich. Noch besser finden wir aber diese angenehme Ruhe im Innenraum, da ist dank stärkerer Geräuschdämmung der 2er noch einmal hörbar leiser geworden.

 „Mit 70 Prozent ist der Mazda2 ein klares Frauenauto! Natürlich können ihn aber auch Männer kaufen …“ Iris Schmid, Pressesprecherin Mazda Austria

 Angetrieben wird der neue Fünftürer ausschließlich von einem 1,5-Liter-Benzinmotor (Abgasnorm Euro 6d) – 75 oder 90 PS stark. Diesel? Fehlanzeige. 115-PS-Benziner? Nicht mehr im Programm, ebenso wie das Automatikgetriebe. Dafür hat das Schaltgetriebe jetzt sechs statt fünf Gänge. Ebenfalls neu (und serienmäßig an Bord): das Mild-Hybrid-System. Es unterstützt den Vierzylinder, indem die umgewandelte Bremsenergie gespeichert und beim Beschleunigen sowie beim Gangwechsel über einen Generator wieder ins System eingespeist wird. So verbraucht der Mazda2 2020 laut WLTP im Schnitt nur 5,3 Liter pro 100 Kilometer (120 Gramm CO2 pro Kilometer).

Fein: Ab der zweiten Ausstattungsstufe Takumi gibt es einen Spurhalteassistenten mit aktiver Lenkunterstützung, das Topmodell Takumi Plus hat zudem einen City-Notbremsassistenten, der Fußgänger auch im Dunkeln erkennt.