Mehr SUV als Crossover

Suzukis kompakter Hochbeiner heißt nun schlicht S-Cross (das SX4 wurde gestrichen). Der Antrieb zum Start: Mildhybrid-Benziner mit 129 PS.

Erstellt am 16. Dezember 2021 | 05:48
Lesezeit: 2 Min
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S-Cross – die neue Generation ist deutlich stämmiger und aggres-siver als der dezidiert harmlos auftretende Vorgänger. Produktion bei Magyar Suzuki in Ungarn.
Foto: Suzuki

Mehr als bloß eine Evolution ist die Neuinterpretation des S-Cross. Abgesehen davon, dass man ihm das SX4 gestrichen hat, soll er nun dezidiert ein SUV sein. Gestartet war er 2013 in der Nachfolge des SX4. Zur Abgrenzung vom Vitara, der eigentlich eine Klasse darunter positioniert und unmissverständlich ein Sports-Utility-Vehicle ist, hatte ihn der japanische Hersteller als City-Crossover positioniert.

Damit ist jetzt – nach zwei Generationen – Schluss. Der S-Cross soll unverkennbar als SUV seine Karriere fortsetzen. Dafür hat er seine Figur im Prinzip nicht verändert, es blieb bei 4,3 Metern Länge (Radstand: 2,6 Meter), 1,78 Metern Breite und 1,58 Metern Höhe. Das Basiskofferraumvolumen ist mit 430 Litern ebenfalls gleich geblieben (maximal 1.230 Liter).

Mutig, anspruchsvoll, vielseitig – der neue S-Cross ist ein SUV, der diese drei Konzepte auf höchstem Niveau umsetzt …“ ASTRID PILLINGER Pressesprecherin Suzuki Austria

Was sich signifikant verändert hat, das ist das Outfit: Hoch angesetzte und schmale Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlichtsignatur, prägnanter Kühlergrill – mit einer verchromten Querspange – und erweiterte Lufteinlässe markieren die Front. Die Radhäuser sind weit ausgeschnitten und mit kräftiger Kunststoffbeplankung versehen. Das Interieur wurde angepasst. Angelpunkt des Infotainmentsystems ist ein Neun-Zoll-Touchscreen. Technikdetails auf Höhe der Zeit wie Smartphone-Integration sind nun an Bord. Komplettiert ist das Konvolut an elektronischen Fahrdynamikassistenten. Eine neue Option ist unter anderem eine 360-Grad-Kamera.

Zentrales Thema sind die Antriebe, vielmehr für das Erste die einzige Motorisierung. Es handelt sich um einen 1,4- Liter-Turbobenziner (129 PS, 235 Newtonmeter), mildhybridisiert auf Basis eines 48-Volt-Bordnetzes. Bis zu 195 km/h schnell, ab 5,3 Liter pro 100 Kilometer. Immer an Bord: Sechs-Gang-Getriebe – manuell oder automatisch. Allradantrieb (Allgrip Select) ist nach wie vor eine Option, das System ist elektronisch gesteuert und offeriert vier Fahrmodi (Auto, Sport, Snow und Lock).

Komplettiert wird das Motorenprogramm in weiterer Folge (ab der zweiten Jahreshälfte 2022) durch einen Vollhybrid (wird auch im Vitara zum Einsatz kommen). Der stammt aus hauseigener Entwicklung (der erste Vollhybrid aus dem Hause Suzuki) und wird mit einem automatisierten Schaltgetriebe zusammengespannt sein. Von dem Suzuki verspricht, dass es keine Nickneigung entwickeln wird.