Gegen den Strom …

Toyota bleibt im Kleinstwagen-Segment präsent. Der Aygo mutiert zum Crossover, er ist markiert mit einem X. Antrieb: Benziner mit 72 PS.

Erstellt am 24. November 2021 | 05:17
440_0008_8236529_noe47_motor_toyotaaygo.jpg
Mit der dritten Aygo-Generation erfindet Toyota seinen Kleinstwagen neu. Angenehm: Die Sitzposition im Aygo X wurde gegenüber dem Vorgänger um 55 Millimeter erhöht. Noch kurz zum Namen: Aygo soll sinngemäß „I go“ („Ich gehe/ fahre“) andeuten.
Foto: Toyota

Eigene Wege, die aus der Gegenwart in die Zukunft führen, geht Toyota. Mit ganzheitlichem Ansatz, was die Antriebe betrifft, jeweils passend zum Segment und zum Einsatzzweck. Hohes Augenmerk liegt unverändert auf citytauglichen Fahrzeugen. Somit auch auf Kleinstwagen. An denen die japanische Marke, im Gegensatz zur Mehrzahl anderer Hersteller, festhält und damit gegen den Strom schwimmt. Deshalb behält der Aygo auch nach dem Auslaufen der entsprechenden Kooperation mit Citroën und Peugeot (C1 und 107/108) seinen Fixplatz. Indem er neu aufgestellt wurde. Im Crossover-Stil, mit einem X markiert.

Unterbau ist die modifizierte TNGA-B-Plattform des noch blutjungen Yaris. Oberbau ist eine pfiffig-fetzig gestyle Karosserie, entweder in scharfem Rot oder in sanften respektive eher zurückhaltenden Farbtönen koloriert, garniert, dank der erhöhten Bodenfreiheit, mit 18-Zoll-Rädern. An Gesamthöhe ergibt das 1,53 Meter bei einer handlichen Länge von 3,7 Metern. Das eröffnet Raum für ein Kofferraumvolumen von 231 bis 829 Litern. Der Wendekreis(durchmesser) ist besonders stadtfreundlich: 9,4 Meter.

Jeder verdient es, ein cooles Auto zu fahren, auch in der Kleinstwagen- Klasse …“ Rudolf Glass Pressesprecher Toyota Austria

Als Antrieb ist ein 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner im Einsatz, gekoppelt entweder an eine CVT-Automatik oder an eine manuelle Fünf-Gang-Schaltung. Das soll einen Verbrauch von 4,7 bis 5,4 Liter pro 100 Kilometer ergeben (CO 2 : 107 bis 122 Gramm pro Kilometer). Höchstgeschwindigkeit? Bis zu 158 km/h.

Trotz Winzigkeit und Leichtgewichtigkeit – er bringt es auf ab 940 Kilogramm – mangelt es nicht an Sicherheit. Dazu gehört serienmäßiges LED-Licht. Eine Frontkamera und ein Radarsensor sorgen für das Erkennen von Hindernissen, Fußgängern und Radfahrern – bei Tag und bei Nacht. Dazu kommt unter anderem ein adaptiver Tempomat.

Japanisch ist der Familienname des Aygo X, europäisch ist seine Herkunft: Er wurde auf dem Alten Kontinent konzipiert und entwickelt. Gleiches gilt für die Produktion: Er fährt in Kolin, Tschechien, vom Produktionsband.