Ihre Majestät, die Achte. Gratulation! Der Toyota Camry hat eindrucksvoll die NÖN-Autowahl 2020 in der Kategorie „Der Saubere/Hybrid“ gewonnen. Ein verdienter Sieg.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 11. November 2020 (05:49)
Weil es sich beim Camry um einen normalen Hybrid handelt, kann er im Gegensatz zum (teureren) Plug-in-Hybrid nur kurze Strecken rein elektrisch mit niedrigem Tempo zurücklegen. Dafür muss man sich nicht um das Nachladen der kleinen Batterie (6,5 Amperestunden) kümmern, das geschieht auto- matisch im Fahrbetrieb – durch Energierückgewinnung.
Toyota

Der Name „Camry“ gibt die englische Aussprache des japanischen Wortes „kan-muri“ wieder und bedeutet auf Deutsch „Krone“.

Mit mehr als 19 Millionen Verkäufen (in 100 Ländern, seit 1982) ist der Camry die beliebteste Mittelklasse-Limousine. Eine absolute Legende! Für die Japaner ein extrem wichtiges Auto. Bei uns in Europa hat sich der Wagen allerdings nie so richtig durchgesetzt. Jetzt will es Toyota mit der achten Generation aber endgültig wissen, zu haben ist der Viertürer ausschließlich als Hybrid.

Business-Limousine oder Familientransporter oder …
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Als normaler Hybrid – das heißt: Er kann nur kurze Strecken rein elektrisch mit niedrigem Tempo zurücklegen. Dafür muss man sich nicht um das Stromtanken kümmern, das geschieht automatisch im Fahrbetrieb (Bremsenergie). Laut Toyota kann er im städtischen Betrieb bis zu 50 Prozent der alltäglichen Fahrstrecken im Elektromodus zurücklegen – und das glauben wir sofort.

Der Camry ist kein Auto für Raser, vielmehr liegt die Stärke des Toyotas im gelassenen Personentransport. Das Fahrwerk ist ein gelungener Kompromiss aus straff und komfortabel, souverän das Handling. Laufruhig gleitet die Limousine über die Autobahn, unterstützt von einem guten Federungskomfort. Die Limousine basiert auf der „Toyota New Global Architecture“ (TNGA) und ist speziell für den europäischen Markt abgestimmt. Und: kein Gummiband-Effekt beim CVT-Getriebe – diese Zeiten sind vorbei.