Der Yaris: So schaut ein Sieger aus!. Ehre, wem Ehre gebührt! Mit viel Respekt waren wir dem Yaris unterwegs.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 07. April 2021 (00:59)
Tokyo Red/Night Sky Black – diese Bi-Tone-Lackierung beim Yaris kann sich sehen lassen! Auffallen wie ein Großer. Foto: Toyota
Toyota

Motorjournalisten aus Europa haben den Toyota Yaris kürzlich zum „Car of the Year 2021“ gewählt (vor Fiat 500e und Cupra Formentor). Gratulation!

Tja, mit einem frischgebackenen Sieger fährt es sich gleich ganz anders. Er ist aber auch wirklich ein rundum schönes, stimmiges Auto. Ein Kleiner (natürlich kein Raumwunder, sondern klassenübliches Platzangebot), der groß auftrumpft.

Und das Wichtigste: Unter dem fesch geformten Blech unseres Testwagens war ein Hybridsystem (mit ausreichenden 116 PS Systemleistung) – kein Steckdosen-Hybrid, sondern ein Vollhybrid. Der Benziner (kein Dreizylinderbrummen) schaltet im normalen Fahrbetrieb oft ab, in vielen Fahrsituationen übernimmt der Elektromotor.

Mehr als zwei bis drei Kilometer rein elektrisch schafft der Yaris Hybrid zwar nicht (EV-Mode!), doch dafür ist er auch nicht konstruiert. Toyota-typisch findet der automatische Wechsel bzw. das Zusammenspiel der Antriebe unspektakulär souverän statt, der Fahrer muss nur Gas geben und (natürlich) bremsen. Unser Verbrauch: knapp fünf Liter. Macht viel Spaß: das agile Fahrwerk.