Das Motto: Weniger ist mehr. Unterwegs mit dem Toyota-Einstiegs-Yaris, unterwegs mit einem erwachsenen Auto.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 20. August 2021 (06:00)
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Bieder-brav war einmal. Der Zweitkleinste in der Toyota-Familie, der Yaris, hat ein auffälliges Aussehen.
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Yaris mit Einstiegsmotor und Einstiegsausstattung. Ufff, das kann ja lustig werden. Und es wurde lustig – im positiven Sinn!

Mit dem 72 PS starken Benziner (übrigens ein feines Stückchen Maschinenbau) ist man nicht übermotorisiert, aber (ganz wichtig) auch nicht untermotorisiert. Der kleine Japaner schwimmt locker im Verkehr mit (das Rasen überlassen wir lieber den Anderen) – in der Stadt ebenso wie am Land und auf der Autobahn. Natürlich braucht, liebt der Dreizylinder Drehzahlen – je mehr umso besser, dann geben wir sie ihm halt.

Dabei nie nervig: der Motorsound. Das Fahrwerk präsentiert sich nicht unkomfortabel, die Lenkung ist direkt ausgelegt, fein dosierbar die Bremsen (hinten gibt es die gute alte Trommelbremse), brav das Fünf-Gang-Schaltgetriebe (ja, Sie lesen schon richtig: fünf Gänge). Der Innenraum gefällt uns, eher hochwertig, das Platzangebot im Fond sowie beim Kofferraum ist klassenüblich (Kleinwagen) nicht gerade üppig. Das Yaris-Basismodell gibt es auch nicht für viel Geld mit der modischen Bi-Tone-Lackierung – Schwamm drüber, auch so hat der Toyota den Autor dieser Zeilen überzeugt.

Fazit: Dieser „Wenig-Yaris“ kann sich sehen lassen … und es muss nicht immer ein Hybrid sein!