Der Liebling ist Millionär

Eine Erfolgsgeschichte hat sich Wolfsburg mit dem VW T-Roc „eingehandelt“. Um den Hochbein-Golf attraktiv zu erhalten, wurde er jetzt gezielt überarbeitet.

Erstellt am 15. Dezember 2021 | 05:48
Lesezeit: 2 Min
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Der T-Roc (hier die Cabrio-Neuauflage) ist eine dieser typischen VW-Erfolgsgeschichten: 2017 ohne Vorgänger im Segment später als die meisten Wettbewerber gestartet, rollt der Wagen das Feld der kompakten SUVs binnen kurzer Zeit von hinten auf. Mit mehr als (insgesamt) einer Million Verkäufen in den vergangenen vier Jahren.
Foto: VW

Eine beachtliche Leistung ist es, mit einem Nischenmodell innerhalb von knapp vier Jahren eine Million Einheiten zu schaffen. VW hat das mit dem T-Roc seit dem Start im Jahr 2017 geschafft. Einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu leistet seit dem Vorjahr das Cabriolet. Es ist momentan das einzige Open-Air-Modell von VW, nicht zuletzt deshalb ein erklärter Publikumsliebling.

Der Erfolg hat sich trotz teils harscher Kritik ob der sehr grobporig wirkenden Plastiklandschaft im Interieur eingestellt. Das haben sich die Wolfsburger offenbar zu Herzen genommen. Denn das aktuelle Facelift des Kompakten konzentrierte sich neben kleinen Retuschen am Design und einer Komplettierung der Elektronik auf den Innenraum. Das Armaturenbrett ist unterschäumt und mit soften Oberflächen optisch wie haptisch wesentlich freundlicher.

Die Türen sind mit hochwertigeren Textilien bezogen. Dazu kommt eine serienmäßige Ausstattung mit einem Digital Cockpit (bis zu 10,25 Zoll groß). Das Infotainment-Display glänzt jetzt im Tablet-Stil, es ist je nach Ausstattung acht oder 9,2 Zoll groß. Fescher gemacht ist das Volant. Auch können die Sitzmöbel nun in Leder geordert werden, für Fahrer und Beifahrer optional im sportlichen Zuschnitt. Etwas, das bislang dem Top-T-Roc, dem R, vorbehalten war.

Intensiver denn je signalisiert die Neuauflage des T-Roc Cabriolet Fahrspaß, Freiheit und Lebensfreude!“ KARIN ANGERER Pressesprecherin VW Österreich

Für die geschlossenen Varianten umfasst das Benzinerprogramm die bekannten 1,0-, 1,5- und 2,0-Liter mit 110, 150, 190 bzw. 300 PS (die sportliche R-Version bleibt im Portfolio). Die Dieselfraktion ist vertreten mit dem üblichen 2,0-Liter, 115 oder 150 PS stark. Allradantrieb ist kombinierbar mit 150 Diesel-PS, der 190-PS-Benziner ist serienmäßig mit dem 4x4-System erhältlich (die R-Variante sowieso).

Der aufmachbare T-Roc ist unverändert ausschließlich als Benziner orderbar – da hat man die Auswahl zwischen dem 1,0-Liter mit 110 PS und dem 1,5-Liter mit 150 PS. Mit beiden Motorisierungen ist das Öffnen des Verdecks eine flotte Sache: Es dauert nur neun Sekunden …