Wolfsburg lässt es rocken!. Komplett neuer Crossover: T-Roc – man kann aber auch „Golf-SUV“ zu ihm sagen. Da kommt Freude auf: Die Deutschen versprechen „Fahrkomfort auf Golf-Niveau“.

Von Franz Farkas. Erstellt am 29. August 2017 (01:56)
NOEN, VW
„Neuer Crossover verbindet die Souveräni-tät eines SUVs mit der Dynamik eines kompakten Hatchbacks“ – so steht esim Pressetext. Die Rede istvom T-Roc.

Der Comer See ist das Naherholungsgebiet der Mailänder, viele Promis haben hier ihre Domizile. Genau der richtige Ort, um den neuesten Spross der VW-Familie zu präsentieren. T-Roc heißt er – und der Lifestyle-Wagen soll gegen arrivierte Konkurrenten wie Opel Mokka X, Nissan Qashqai oder Mini Countryman antreten.

Kurz zum Namen: Das „T“ ist eine Anlehnung an die erfolg-reichen Wegbereiter Tiguan und Touareg. Und das „Roc“ ist eine Ableitung des englischen „Rock“.

Neue Optik für T-Roc

Technisch basiert der Neue auf dem modularen Querbaukasten (MQB), der vom Polo bis zum Passat alles erlaubt. Bei der Optik geht man allerdings neue Wege, ohne dass man die eher konservativ eingestellte Kundschaft verärgert. Das Design ist etwas kantig (und knackig), mit vielen Sicken, die Dachpartie im Coupéstil, die markante Front entspricht der neuen Formensprache des Hauses … In der
Gesamtform schlüssig! Gefällt uns! Innen gibt es einen Bildschirm, der quasi als Armaturenbrett fungiert – hier kann man sich seine „Uhren“ mehr oder weniger selbst designen. Das Platzangebot des 4.234 Millimeter langen Fünfsitzers (um 252 Millimeter kürzer als der Tiguan) ist angenehm, das Kofferraumvolumen von mindestens 445 Litern ist für einen Kompakt-SUV ausgezeichnet (maximal stehen 1.290 Liter zur Verfügung).

NOEN
Bunt geht esinnen zu. Hier die VersionDesign – dieses Blau heißt „Ravenna Blue“.

Konnektivität wird natürlich großgeschrieben, das Angebot bei den Assistenzsystemen ist ebenfalls vorbildlich. Bereits die Basisversion hat das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, eine Multikollisionsbremse sowie einen Spurhalteassistenten an Bord. Bei den Ausstattungen Design (serienmäßig mit Bi-Color-Design) und Sport kommen noch etliche Goodies dazu, zudem wird es eine gewohnt lange Aufpreisliste geben (Highlights sind: adaptive Fahrwerksregelung, Progressivlenkung, Stau-
assistent).

Unter der Motorhaube? Fünf Turbomotoren werden zur Auswahl stehen – zwei Benziner (115, 150 PS) und drei Diesel (115, 150, 190 PS). Der 150-PS-Benziner hat eine Kraftstoff sparende Zylinderabschaltung, der 190-PS-Diesel kommt ausschließlich mit Allradantrieb (bedarfsgesteuert) und Doppelkupplungsgetriebe.

Last but not least: In der Pipeline befindet sich eine noch kleinere SUV-Version – sie wird wohl im nächsten Jahr kommen und auf den Namen T-Cross hören.

Start & Preis. Die Markteinführung ist für Ende November geplant, der Vorverkauf wird im September starten. Die Preise sind noch top secret – fix: Antreten wird der T-Roc im Segment der 20.000-Euro Klasse.