Ebreichsdorf entwickelte sich zur Stadt

Bereits 20 Jahre ist es her, dass Ebreichsdorf zur Stadt erhoben wurde. Am Samstag wurde auf der Jubiläumsmeile gefeiert.

Thomas Lenger Erstellt am 17. September 2021 | 05:59
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Franz Schnabl (l.) und Wolfgang Kocevar (2.v.r.) mit den Geehrten: Gerald Valenta, Maria T. Melchior, Anton Kosar, Ernst Smetana, Altbürgermeister Josef Pilz, der ehemalige Stadtrat Engelbert Hörhan, Peter Jungmeister und Otto Strauss.
Foto: Stadtgemeinde Ebreichsdorf

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Hauptplatz ein großer Festakt anlässlich des 20. Jubiläums der Ernennung zur Stadtgemeinde Ebreichsdorf statt.

Bürgermeister Wolfgang Kocevar (SPÖ) zog dabei Bilanz über die vergangenen 20 Jahre, in denen er und sein Vorgänger Josef Pilz (Bürgerliste) die Stadt wesentlich „gestalteten, veränderten und entwickelten“. Höhepunkt des Festaktes war die Ehrung zahlreicher verdienter Politiker der Stadtgemeinde Ebreichsdorf.

So wurden Stadträtin Maria Theresia Melchior (Grüne), Stadtrat Engelbert Hörhan (ÖVP), die Gemeinderäte Gerald Valenta (SPÖ) und Otto Strauss (SPÖ) sowie die ehemaligen Stadt- bzw. Gemeinderäte Ernst Smetana (SPÖ), Peter Jungmeister (Bürgerliste) und Anton Kosar (SPÖ) mit dem Ehrenring der Stadtgemeinde Ebreichsdorf ausgezeichnet.

Die Überraschung des Tages: Auch Bürgermeister Wolfgang Kocevar bekam den Ehrenring überreicht, und zwar von Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl. Die Idee dazu hatten die Mitarbeiter des Bürgermeisters.

Die höchste Ehre der Stadt, die Ehrenbürgerschaft, war Altbürgermeister Josef Pilz vorbehalten. „Ich freue mich sehr über diese große Auszeichnung“, betonte Pilz. „Besonders schön finde ich es, dass die Verleihung im festlichen Rahmen der 20 Jahr Feier der Stadtgemeinde Ebreichsdorf stattgefunden hat.“ Bürgermeister Wolfgang Kocevar, war voll des Lobes über die Stadtentwicklung: „In den vergangenen 20 Jahren sind uns viele wichtige Projekte gelungen: das Sportzentrum Weigelsdorf, das City Center, der zweigleisige Ausbau der Pottendorfer Linie samt neuen Bahnhof, die Erweiterung der Betriebsgebiete und somit die Schaffung weiterer Arbeitsplätze.“

Nach dem Festakt luden die Vereine und die Stadt auf die Jubiläumsmeile, zu erkunden gab es sieben Stationen, Spiel, Spaß und Kulinarik inklusive.

Die Dorf- und Stadterneuerung steckte in ihrem Heurigendorf aus, der Pfarrgemeinderat kochte Gulasch. Beim Samariterbund konnte man sich mit Würsten stärken und der Lionsclub servierte in der Feldstraße Cocktails. Eine Bierinsel des ASK und auch eine Kaffeestube der Pensionisten rundeten das Programm ab. Noch etwas Erfreuliches gibt es zu berichten: Der Impfbus des Landes machte am Marktplatz Station. 120 Personen ließen sich an diesem Tag ohne Voranmeldung in drei Stunden impfen.

Hatte Ebreichsdorf 2001 noch rund 10.000 Einwohner, inklusive Nebenwohnsitzer, sind es heute bereits rund 12.000. Vor 20 Jahren wurde Ebreichsdorf nicht nur zur Stadt erhoben, zeitgleich wurde auch das neue Rathaus eröffnet.