Vorbereitungen laufen: Testlauf mit Advent-Häferl. Badener Serviceclubs begrüßen Umstellung auf Keramik-Häferl, können aber Umsetzung heuer nicht bewerkstelligen. Bis 2020 wollen sie aber Lösung gefunden haben.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 24. September 2019 (04:06)
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Wolfgang Buchner (Präsident Kiwanis), Manfred Szumovski (Rotkreuz-Punschhüttenbeauftragter), Herwig Schneider (Lions Präsident), Karoline Anhammer (RK-Bezirksgeschäftsführerin), Stefan Budic (Lions), Christian Schörg (Rotary) und Karl Ivants (Präsident Rotary).
Fussi

Wie berichtet, wird der Advent in Baden auf neue Beine gestellt. Ein Teil des Konzepts beruht auf der Einführung von Keramik-Häferl anstelle von Plastikbecher. Doch die Serviceclubs und das Rote Kreuz, die am Hauptplatz traditionell ihre Punschhütten aufstellen, haben Bedenken: „Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit ist es für uns infrastrukturell nicht möglich, umzurüsten“, sagt Lions-Präsident Herwig Schneider.

Das bedeute aber nicht, dass man dagegen sei. Man sei vielmehr guten Willens. „Wir wollen gemeinsam mit der Gemeinde eine Lösung finden, die für alle umsetzbar ist“, sagt Christian Schörg (Rotary Club). Man werde heuer einen Testlauf mit den Häferln machen, indem das Rote Kreuz den Waschbetrieb übernimmt. Mit den Erfahrungswerten arbeite man dann an einer Lösung für das nächste Jahr. Für heuer beschaffe man neben den Häferln verrottbare, ökologisch zertifizierte Pappbecher. Die Restbestände an Styroporbechern werden bei Engpässen verbraucht.

VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek betont, dass heuer „ein Übergangs- und Lernjahr“ sei. Man werde noch Gespräche mit den Clubs führen. „Es stimmt, es ist eng, aber alle sind guten Willens“, unterstreicht er.