Kunstobjekt wurde von Vandalen brutal zerstört. Unbekannte ruinierten das Kunstwerk „Zwanglos“, das kurz vor Umsiedelung zum ASFINAG Rastplatz Potzneusiedl stand.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. August 2019 (04:32)
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Die zerstörte Installation „Zwanglos“. „Leider macht sich Vandalismus am Land breit“, konstatiert die Künstlerin. „Ich werde von Nachbarn, Freunden und Bekannten mitfühlend angesprochen – sie sind entsetzt und verstehen den Beweggrund zu dieser Tat einfach nicht.“Hoffmann
Maria

In der Nacht auf den 3. August wurde in Siegersdorf das Kunstobjekt „Zwanglos“ von Vandalen rücksichtslos zerstört. Das Kunstwerk wurde für das Viertelfestival 2015 von der Künstlerin Maria Hoffmann unter Mitwirkung ihrer Brüder Johann und Thomas Fritsche erbaut und steht seit dieser Zeit in Siegersdorf.

Kunstobjekt von Vandalen zerstört
So sah das Objekt vor der Zerstörung aus.
Maria Hoffmann

Ärgerlich für Maria Hoffmann ist nicht nur die mutwillige Zerstörung der Installation, denn das Objekt wurde bei einer Kunstausschreibung der ASFINAG ausgewählt und sollte im September auf den Rastplatz nach Potzneusiedl umgesiedelt werden – das Podest und die Beschriftungstafel wurden bereits angefertigt.

Zwanglos Vandalismus
zVg

Wegen möglicher Verletzungsgefahr musste das Objekt nun umgehend abgebaut werden.

„Da in Siegersdorf an diesem Wochenende das jährliche Feuerwehrfest stattgefunden hat, wird von der Polizei vermutet, dass diese unsinnige Tat wohl von alkoholisierten Personen begangen wurde“, ärgert sich Künstlerin Maria Hoffmann.