Ein Tag ohne Handy für die Ebreichsdorfer Schüler. Was für viele Jugendliche eine Horrorvorstellung ist – einen Tag lang ohne Handy zu verbringen – wurde für die vierten Klassen der Neuen Mittelschule Ebreichsdorf Realität.

Von Victoria Schmidt. Erstellt am 28. Mai 2018 (14:20)
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Die Aktion „24 Stunden ohne Kompromiss“ führte sie in zwei Gruppen jeweils 24 Stunden zu „Jugend am Hof“ der Familie Trenker in Grametschlag (Hochneukirchen, Bezirk Wiener Neustadt). Begleitet von jeweils vier Lehrkräften sollten sie verantwortungsvolles Handeln und Rückbesinnung auf soziale Kompetenzen erfahren. Die unberührte Natur um den Hof bot dazu den perfekten Rahmen.

Die Schüler hatten dabei unterschiedlichste Aufgaben. So halfen sie den Hühnerstall zu reinigen und dabei die Hühner zu übersiedeln, räumten einen alten Bus aus, der upgecycelt werden soll oder versuchten sich bei verschiedensten Holzarbeiten. Im Wald wurde etwa ein Bach von Ästen und Schotterablagerungen gereinigt und auch die Reinigung des Festivalgeländes für „Sound in da Pampa“ machte den Schülern Spaß.

Natürlich kamen dabei aber auch Aktivitäten wie eine Fackelwanderung, das Erklimmen der „Himmelsleiter“, die Wanderung durch das „Lebenslabyrinth“ ein Bauerngolfturnier, oder Chillen am Lagerfeuer nicht zu kurz. Die Spieße fürs Würstelgrillen fertigten die Schüler übrigens selbst.

„Es war toll, zu erfahren, wie viel man miteinander redet, wenn man kein Handy hat“, resümierte eine Schülerin. Es war bereits das zweite Mal, dass Schüler der NMS unter Leitung von Organisatorin Petra Schmidt (katholische Religionslehrerin) einen solchen Aktionstag erlebten.