Feuerwehr-Einsatz bei schwerem Verkehrsunfall auf A21

Erstellt am 31. Dezember 2014 | 08:14
Lesezeit: 2 Min
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Schwerer Unfall mit eingeschlossener Person auf A21 bei Alland
Foto: NOEN, Feuerwehr Alland
In den Dienstagabendstunden mussten die Feuerwehren Alland und Klausen- Leopoldsdorf zur Menschenrettung nach einem schweren Verkehrsunfall auf die A21 ausrücken.
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Ein Peugeot mit österreichischem Kennzeichen war auf der Autobahn aus unbekannter Ursache mit der linken Seite gegen einen Fahrbahnteiler geprallt. Der PKW kam stark deformiert auf der linken Seite zum Liegen.

Bei dem Aufprall wurden die beiden Insassen unbekannten Grades verletzt. Die Beifahrerin konnte sich, auf Grund des Grades ihrer Verletztung nicht aus dem Fahrzeug befreien und hing seitlich im Sicherheitsgurt.



Die ersteintreffende Streife der Autobahnpolizei und eine zufällig vorbeikommende Ärtzin leisteten sofort Erste Hilfe, ein Polizist begab sich in das Fahrzeug und stützte die verletzte Person.

Sofort nach dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehren wurde mit der Vorbereitung für die Menschenrettung begonnen. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet und das hydraulische Rettungsgerät in Stellung gebracht.

Windschutzscheibe für schonende Rettung entfernt

Aufgrund der Schwere der Verletzung der Beifahrerin enschieden die Rettungskräfte, das Dach des seitlich liegenden PKW und die Frontscheibe zu entfernen um eine möglichst schonende Rettung durchführen zu können. So konnte die Frau befreit werden, danach übernahm ein Rettungsteam und ein Notarzt die weitere Versorgung der Verletzten.

Das Unfallwrack wurde händisch auf die Räder gestellt, mittels Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges auf die Fahrbahn zurück gezogen und von der Autobahn entfernt.
 
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