Wahlwiederholung: Der Termin der ist fixiert. Wegen eines Formalfehlers müssen die Allander erneut zu den Urnen schreiten. Wegen Corona gelten jedoch strenge Regeln.

Von Stephanie Pirkfellner. Erstellt am 14. Mai 2020 (04:14)
Allands Bürgermeister Ludwig Köck freut sich, ein Sorgenkind der Gemeinde an die Republik verkaufen zu können.
Holzinger.Presse

In der Wienerwaldgemeinde muss, wie berichtet, der Gemeinderat neu gewählt werden. Der Grund dafür ist, dass auf dem amtlichen Stimmzettel der Wahl vom 26. Jänner die Liste ALL nach der FPÖ an vierter Stelle gereiht war, und sich die Liste ALL dadurch im Nachteil sah.

Bei den Sitzungen der Gemeindewahlbehörde waren alle Vertreter der wahlwerbenden Parteien anwesend und auch Listenführer Gemeinderat Erwin Dollensky (Liste ALL), beanstandete im Vorfeld der Wahl niemals die Reihung der Parteien.

Der Wahltermin ist für den 7. Juni fixiert

Dazu erklärt VP-Bürgermeister Ludwig Köck: „Das Ergebnis der letzten Gemeinderatswahl wurde wegen eines Formalfehlers, der falschen Reihung der wahlwerbenden Parteien am Stimmzettel, erfolgreich angefochten. Nachdem die niederösterreichische Landesregierung am 24. März die Wiederholung der Gemeinderatswahl für Sonntag, den 7. Juni, bestimmte, nahm die zuständige Gemeindewahlbehörde ihre Arbeiten zur Wahlvorbereitung bereits auf. Die Wahlverständigungskarten werden in den nächsten Wochen wieder mit der Post an alle Wahlberechtigten zugestellt. Persönliche Wahlkartenanträge können sodann über das Internetportal www.wahlkartenantrag.at beantragt werden.“

Köck ersucht die Bürger, dass in diesen herausfordernden Zeiten besonders das Briefwahl-Service genützt wird. Für alle diejenigen, die persönlich zur Wahlurne schreiten möchten, gibt es ein umfangreiches Sicherheitspaket, um einer etwaigen Corona-Ansteckung entgegenzuwirken.

So sei etwa die Größe des Wahllokals so zu wählen, dass der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen zwei Personen von mindestens einem Meter gewahrt werden kann. Die einzelnen Personen haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und es ist für eine regelmäßige und gute Durchlüftung des Raumes zu sorgen.

Die Unterhaltung zwischen Wahlpersonal und Wähler ist auf das Notwendigste einzuschränken und es reicht, dass der Wähler seinen Ausweis zum Identitätsnachweis nur herzeigt – und nicht der Wahlkommision übergibt.

Danach müssen sich die Wähler die Hände desinfizieren, erst dann erhalten sie das Wahlkuvert. Nach dem Einwurf in die Wahlurne werden die Hände erneut desinfiziert, bevor das Wahllokal zügig verlassen wird.