Alois und Gabriel Hüger: Die Zwillingspatres

Erstellt am 25. August 2015 | 06:42
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Foto: NOEN, DIETMAR HOLZINGER
Der gemeinsamen Jugend folgte diegemeinsame Berufung. Nun feiern sie ihr 50. Wiegenfest.
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Am 26. August 1965 wurden in Dillingen an der Ulm die Zwillingsbrüder Gabriel und Alois Hüger geboren.

Das Brüderpaar wuchs im bayrischen Neu-Ulm auf, maturierte im Jahr 1984 in Krumbach (Schwaben), studierte Philosophie und Theologie an der Lateranuniversität in Rom und legte 1992 die ewigen Gelübde in der Gemeinschaft der Brüder Samariter „Fluhm“ (Flamme der Liebe des unbefleckten Herzens Marias) ab. Schließlich erfolgte im Jahr 1993 die Priesterweihe im italienischen Macerata.

Seelsorge in insgesamt acht Pfarren

„Im September 2000 vertraute mir Kardinal Schönborn die Pfarrseelsorge von St. Corona am Schöpfl an“, erinnert sich Pater Alois: „Ein Jahr später in Altenmarkt-Thenneberg und 2002 die Wallfahrtspfarrei in Klein-Mariazell.“ Seit dieser Zeit sind die Brüder Samariter im Wienerwald tätig, wo sie die Seelsorge in insgesamt acht Pfarren ausüben. Derzeit befinden sich 25 Brüder in der Gemeinschaft.

Im Jahr 2008 wurde Alois Hüger zum Dechant des Dekanats Pottenstein ernannt, das die Pfarren des gesamten Triestingtales von Altenmarkt bis Leobersdorf umfasst. Bruder Gabriel wurde von Kardinal Schönborn im Vorjahr mit der Leitung der Gemeinschaft beauftragt.

„Die Zielrichtung der Gemeinschaft ist „eucharistisch, biblisch, marianisch, papsttreu und missionarisch“, betont Gabriel. „Die Brüdergemeinschaft ist ein Zweig der „Samaritanischen Bewegung Mariens“, in welcher es auch Schwestern und eine Familiengemeinschaft gibt.“

Missionieren in andern Pfarren, Glaubensvorträge und Bibelgruppen sind die besonderen Anliegen Pater Gabriels, dessen Bibelstunden bei den Gläubigen aller Altersgruppen regen Anklang finden.

Pater Alois: „Ich lade alle herzlich zur Wallfahrt nach Klein-Mariazell ein. Auch ein Besuch der Wallfahrtskirche Hafnerberg ist beeindruckend und ich möchte ganz besonders die Einkehrtage ans Herz legen.“ Und er fügt schmunzelnd hinzu: „Schenken sie sich das selbst einmal.“

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