Maximillian hatte es eilig. Nur eine gute Viertelstunde nach Absetzen des Notrufes erblickte der neue Erdenbürger das Licht der Welt. Erste „Geburt“ für Zivis Lucas Hruschka und Lukas Mraczek!

Von Philipp Grabner. Erstellt am 29. August 2017 (05:00)
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Das Rot Kreuz-Team besuchte die Familie. Im Bild: Jürgen Eibenberger, First Responder Michael Karner, Mutter Helene mit Maximillian, Vater Martin, Lucas Hruschka und Lukas Mraczek.
RKNÖ/Karl Hollogschwandtner

Nicht nur für die stolzen Eltern, auch für die Sanitäter des Roten Kreuzes war die Geburt des kleinen Maximillian ein einzigartiges und besonderes Erlebnis.

Es war am Sonntagnachmittag, als beim Roten Kreuz ein Notruf in der Leitstelle einging. Ein Mann berichtete, seine hochschwangere Frau hätte Wehen – worauf sich sofort ein First Responder, ein ausgebildeter Sanitäter, der in seiner Freizeit bei Notfällen zusätzlich zu den Rettungsmitteln alarmiert wird, auf den Weg nach Altenmarkt machte.

„Es ist ein ganz besonderer Moment, wenn man einem so kleinen Menschen auf die Welt helfen darf“

Aufgrund der Nähe seines Wohnortes traf Michael Karner kurz vor dem Rettungswagen bei Familie Stoick ein. An einen Transport ins Spital war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu denken: Der Kopf des Kindes war bereits zu sehen!

Wenig später trafen auch die Rotkreuz-Sanitäter Jürgen Eibenberger, Lucas Hruschka und Lukas Mraczek ein – und einige Minuten später war der kleine Maximillian geboren und mitsamt Mama Helene wohlauf.

Nicht nur für die Familie Stoick, sondern auch für die beiden Zivildiener Hruschka und Mraczek war es die erste Geburt. „Es ist ein ganz besonderer Moment, wenn man einem so kleinen Menschen auf die Welt helfen darf“, sind sie sich einig.