Rücktritt aus Ärger über Bundespartei. Mandatar der Altenmarkter FPÖ stellt sein Amt zur Verfügung.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. Oktober 2019 (03:28)
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Martin Seethaler legt sein Amt als Altenmarkter FPÖ-Mandatar aus Ärger nieder.Stephanie Pirkfellner

Aus Ärger über das Verhalten „seiner“ Partei nach der Nationalratswahl wirft FP-Mandatar Martin Seethaler das Handtuch: „Durch den beabsichtigten Gang in die Opposition liefert die FPÖ unser Land den Grünen und ihren marxistischen Steuer-Wohlstands und Migrationsfantasien aus“, erklärt er in einem Schreiben.

„Bedauerlicherweise hatte Seethaler in dieser für uns allen überaus schwierigen Situation nicht die Größe das persönliche Gespräch mit mir zu suchen“, meint Bezirkschef Peter Gerstner zum Rücktritt. Das Bedauern halte sich aber in Grenzen, da wir bereits die nahe Parteizukunft ohne seine Person geplant hatten“, ergänzt Gerstner.

VP-Ortschef Josef Balber sagt zu diesem Rücktritt: „Martin Seethaler kam aus dem urbanen Raum zu uns und hinterfragte im Gemeinderat alles immer ganz genau. Als er dann sah, wie wir arbeiten und nach welchen Kriterien wir unsere Entscheidungen treffen, entschied er sich oft dafür, mit uns zu stimmen.“