AMS Baden: „Gut vorbereitet“

Erstellt am 13. April 2022 | 04:09
Lesezeit: 2 Min
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Christine Grill-Eisner, Geschäftsstellenleiterin des Arbeitsmarktservice Baden.
Foto: fotomitterer.at
Vermittlung von Kriegsvertriebenen läuft an. 10,5 Prozent mehr Arbeitsaufnahmen.
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Derzeit seien die Effekte des Krieges und der Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation am Arbeitsmarkt noch nicht spürbar, mittelfristig werde sich das ändern, meint die Geschäftsstellenleiterin des AMS Baden, Christine Grill-Eisner. Aktuell sind nicht mehr als 7 vom Krieg vertriebene Ukrainer bei den 22 AMS-Geschäftsstellen in NÖ vorgemerkt. Die gesetzliche Voraussetzung für eine Anmeldung beim AMS ist die polizeiliche Registrierung und der Besitz eines Ausweises für Vertriebene, der den Zugang zum Arbeitsmarkt erlaubt.

„Wir sind gut vorbereitet, um die Betroffenen so rasch wie möglich zu unterstützen. Sobald sie Zugang zu unseren Services haben, werden wir ihre Kompetenzen erheben, ihnen Deutschkurse und andere benötigte Schulungen ermöglichen und sie auf freie Stellen vermitteln“, erklärt Grill-Eisner. Um in einem Unternehmen arbeiten zu können, müssen die Arbeitgeber für die Ukrainer eine Beschäftigungsbewilligung beim AMS beantragen.

Erfolge im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Intensive Betreuung und Vermittlung stehen im Zentrum der Aktivitäten im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit. Im ersten Quartal dieses Jahres haben die AMS Baden-Berater den arbeitssuchenden Kunden bereits über 16.607 Vermittlungsvorschläge gemacht. Das sind um 12,8 Prozent mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres.

Knapp 2.400 Jobsuchende konnten heuer im ersten Quartal ihre Arbeitslosigkeit mit einer Arbeitsaufnahme beenden – um 10,5 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. „Gegenüber März 2021 konnte die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Bezirk Baden um 44 Prozent gesenkt werden“, freut sich die AMS-Baden-Chefin.

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