Gymnasium Baden: Container für Gym rücken näher

Erstellt am 13. Februar 2023 | 05:32
Lesezeit: 3 Min
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Auf diesem leeren Grundstück könnten die Container für das Aufbauquartier des neuen Badener Gymnasiums platziert werden.
Foto: Jandrinitsch
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Bundesimmobiliengesellschaft bestätigt, dass als Grundstück Rohrfeldgasse/Rudolf Zöllner-Straße 22 auserkoren wurde.

Laut Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die für die Errichtung des neuen Gymnasiums in Baden verantwortlich ist, soll ein sogenanntes „Aufbauquartier“ in der Rohrfeldgasse/Rudolf Zöllner-Straße 22 in Baden errichtet werden.

BIG-Sprecherin Natalie Weiß bekräftigt, dass dieses Quartier bereits im Schuljahr 2023/2024 den Betrieb aufnehmen soll und in Containerbauweise bzw. in Holzmodulbauweise errichtet wird.

Weiß präzisiert: „Der Neubau der AHS ist im Schulentwicklungsprogramm 2020 angeführt und soll der Entlastung der ganzen Region dienen. Bis zur Implementierung des neuen Schulstandortes wird das Aufbauquartier durch das Gymnasium Bad Vöslau-Gainfarn mitbetreut.“

Noch befindet sich Projekt in Abstimmungsphase

Derzeit befinde sich das Aufbauquartier in der Abstimmungs- und Planungsphase.

Bürgermeister Stefanz Szirucsek, ÖVP, erläutert: „Die Container sollen auf einem Grundstück mit entsprechender Widmung aufgestellt werden. Ein solches Grundstück haben wir in der Rohrfeldgasse/Ecke Rudolf Zöllner-Straße, das hat die Widmung Bauland-Sondergebiet Schule schon über 50 Jahre.“

Die Stadtväter hätten eben vorausschauend in die Zukunft geblickt und jetzt profitiere man von diesem Weitblick.

„Eine Schule ist eine positive Sache, nicht nur für Baden, sondern für die ganze Region. Und eine Schule ist auch kein unzumutbarer Nachbar, am Abend und am Wochenende gibt es keinen Betrieb, ebenso wenig in den Ferien“, sagt Szirucsek. Die Schüler hätten vom Bahnhof zehn Minuten Gehzeit, der Citybus wird das Aufbauquartier ebenfalls anfahren. „Wir werden aber darauf schauen, dass die Verkehrsbelastung nicht zunimmt“, betont der Stadtchef. Die Container würden bis zur Übersiedlung der Schule an den endgültigen Standort bei der Pädagogischen Hochschule bestehen bleiben.

Die Infrastruktur wie Strom, Wasser, Abwasser, Internet ist laut Bürgermeister im öffentlichen Gut vorhanden. Das Grundstück könne daher angeschlossen werden. Das sei ähnlich wie bei einem Einfamilienhaus.

Die Container würden aber nicht nur unmittelbar die bestehende Platznot in den beiden bestehenden Gymnasien lindern, sondern ermöglichen es, dass nach Fertigstellung des neuen Gymnasiums gleich ganze Schulklassen übersiedeln können. Das käme der neuen Schule schon aus heiz- und betriebstechnischen Gründen sehr zugute.

Die Container sollen nach der Erteilung der erforderlichen Bewilligungen aufgestellt werden. Die BIG als Schulerrichter gibt als wahrscheinlichen Beginn dieser Tätigkeit den Mai dieses Jahres an.

Schulerhalter ist übrigens der Bund und nicht die Gemeinde. Das fertiggestellte dritte Gymnasium wird daher nach der Eröffnung vom Bund übernommen.

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