Aus für Landhaus 25er in Kottingbrunn

Erstellt am 02. Juli 2015 | 05:31
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Macho Kottingbrunn Bald Bürgermeister? Christian Macho (ÖVP).  Foto: privat
Foto: NOEN, privat/Dr.G.SCHNABL
Traditionsbetrieb hat seine Speisekarte in Kottingbrunn zugeschlagen. Nun denken die Eigentümer Aura und Gemeinde über die weitere Nutzung des Geländes nach.
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Seit gestern, Sonntag, hat das „Landhaus 25er“ seine Pforten geschlossen. Die Betreiber rund um Johann Sefciuc übersiedeln bis 6. Juli nach Leobersdorf in die Hauptstraße 30. „Es waren sehr schöne Jahre“, erklärt Familie Sefciuc. „Wir bedanken uns bei unseren Gästen und freuen uns auf die neue Herausforderung im Bel Vino in Leobersdorf“.

Gespräche mit Bürgermeister laufen

Anton Bosch, Geschäftsführer der AURA und Eigentümer des Gebäudes, weiß mehr zu berichten: „Das Lokal in Leobersdorf ist für die Familie Sefciuc aufgrund seiner geringeren Größe überschaubarer und leichter zu bewirtschaften. Außerdem sind im Landhaus 25er kostenintensive Auflagen zu erfüllen, denen wir derzeit nicht nachkommen wollen. Sollte sich jedoch ein neuer Pächter finden, werden wir gerne darüber reden – wir sind auch bereit, das Lokal weiter zu vermieten.“

Ein Teil des Gebäudes, sowie des Gastgartens und des Parkplatzes befindet sich im Besitz der Gemeinde. Bosch hat bereits Gespräche mit Bürgermeister Christan Macho geführt.

„Denken derzeit nicht an einen Abbruch“

„Wir könnten durchaus über einen Abbruch und den Neubau eines Projektes nachdenken – derzeit denken wir aber überhaupt nicht daran“, stellt der Geschäftsführer klar. Auch Gemeindechef Christian Macho lobt das Gesprächsklima mit Bosch, erklärt aber: „Aus Sicht der Gemeinde wäre es sinnvoll, das Zentrum rund um das Schloss weiter zu entwickeln. Das geht nur, indem wir Liegenschaftsvermögen gewinnen.“ Ziel sei es also, die Anteile der Firma Aura zu kaufen. Eine Option sei möglicherweise „Betreutes Wohnen“, von einem allgemeinen Wohnungsneubau aber hält Macho wenig: „Das wäre nur bedingt optimal. Derzeit befinden sich die Aura und die Gemeinde in einer Nachdenkphase. Bis spätestens Ende des Jahres sollte sich das aber entschieden haben, dass wir in ein sinnvolles Projekt investieren können“, ist Macho zuversichtlich.

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