Babler: Keine Betten mehr in Traiskirchen. Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) sieht den "Tiefpunkt der österreichischen Asylpolitik erreicht".

Von Redaktion, APA. Erstellt am 18. Mai 2015 (13:42)
NOEN, APA Archiv / Collage NÖN
In der Erstaufnahmestelle gebe es keine Betten mehr für Flüchtlinge, teilte er am Montag in einer Aussendung mit. Die Regierungsspitze sollte überlegen, die Kompetenzen von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) an einen unabhängigen Regierungsverantwortlichen zu übertragen.

Neben den bereits lange "unmenschlichen und unerträglichen Zuständen im Areal" habe es gestern Nacht "die völlige Bankrotterklärung" der österreichischen Politik gegeben, berichtete Babler. Vielen Flüchtlingen habe kein Schlafplatz mehr in den Unterbringungsräumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können.

Traiskirchen sei um ein Vielfaches überbelegt. Einige Flüchtlinge seien tatsächlich obdachlos. Von Mikl-Leitner forderte der Bürgermeister, dass sie "sofort - noch heute - Bundesquartiere in den Ländern zur Verfügung stellt".