„Altweiber“ tanzten zum Internet-Hit. Vöslauer „Altweibergarde“ lieferte mit „Jerusalema“ einen stimmigen Online-Auftritt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. Februar 2021 (03:45)
Der Einmarsch erfolgte diesmal im ganz Stile der „Beatles“ über einen Zebrastreifen.
Screenshot/Gina Reiter

Wie alle österreichischen Faschingsgilden sagte auch die VÖ VÖ heuer alle Veranstaltungen ab.

Doch ein Fasching ganz ohne Auftritt geht nicht, sagten sich Mitglieder die „Altweibergarde“. Sie tanzten zu „Jerusalema“ durch Bad Vöslau und veröffentlichten ihre Interpretation der Internet-Challenge inklusive des traditionellen „Altweiber“-Einmarschs auf Facebook.

„Lachen ist auch in der Krise gut. Bei so viel Negativem im Alltag beschlossen wir, einmal etwas Lustiges zu machen“, erzählt Isabell Reiter, Gründerin der „Altweibergarde“. Binnen 48 Stunden erhielt das Video über 4.000 Aufrufe und wurde über hundert Mal geteilt. „Uns fehlen die Faschingssitzungen und den Leuten gehen sie auch ab. So viel Publikum haben wir sonst nicht“ freut sich Reiter. Die Idee entstand schon im Herbst. Doch der Lockdown kam dazwischen. Auf Corona getestet, mit Schutzmasken und Abstand machte sich die „alten Weiber“ nun ans Werk. Zu sehen gibt es das Video (Kamera: Gina Reiter) öffentlich auf Isabell Reiters Facebook-Seite. Mitwirkende: Maria Haarhofer, Elisabeth Herzog, Karola Sevcik, Helga Tretthahn, Ursula Bruckner, Verena Paul, Magdalena Jelinek, Vanessa Schweinzer und Isabell Reiter.