Autor Peter Selb: Positiver Umgang mit gefährlicher Krankheit

Erstellt am 03. Februar 2022 | 04:56
Lesezeit: 2 Min
Peter Selb
Der weiterhin lebensfrohe und glückliche Autor Peter Selb.
Foto: privat
In einem Buch möchte Peter Selb seine Erfahrungen über seine Krankheit – von der Diagnose bis zur Therapie – teilen.
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Die Diagnose Krebs ist für niemanden etwas Schönes und kann das ganze Leben schlagartig auf den Kopf stellen. Den pensionierten Redakteur Peter Selb, Leiter der Topothek Leobersdorf, traf diese Diagnose wie ein Schlag, als bei ihm im vorigen Jahr ein Prostata-Karzinom festgestellt wurde.

Heute liegen einige Arzt- und Spitalsbesuche sowie eine Strahlentherapie hinter ihm. Selb geht aber positiv mit seiner Krankheit um und möchte diesen Zugang und die Lebensfreude, die er weiter behält, weitergeben. Seine Geschichte und Gedanken fasst er daher in einem Buch zusammen.

In diesem schreibt er über seine Krankheit von der Diagnose bis hin zum Abschluss der Therapie. „Ich möchte Missverständnisse ausräumen, denn Krebs ist nicht gleich Krebs, mancher ist sogar heilbar“, meint er im Gespräch mit der NÖN. Außerdem ist es ihm wichtig, auf die Fortschritte, die in der Behandlung mit der Strahlentherapie gemacht wurden, aufmerksam zu machen. Der Autor plant, einige Interviews und Meinungen von unterschiedlichen Personen in seine Lektüre einzubauen. Unter anderem Erfahrungen seiner Leidensgenossen oder Informationen von Medizinern.

Einen weiteren Bestandteil stellen Interviews mit Zivildienern oder Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres dar. Peter Selb nutzte in seiner Behandlungszeit häufig den Krankentransportdienst der Rettungsorganisationen und konnte von den jungen Sanitäterinnen und Sanitätern einen sehr guten Eindruck und viele nette Gespräche mitnehmen.

Selb hat vor, das Buch in den nächsten Wochen fertigzustellen. Bis zur Herausgabe sind allerdings noch einige Arbeitsschritte zu tätigen, weswegen es noch kein genaues Erscheinungsdatum gibt.

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