Baby-Känguru gestorben: Tränen schwer zu trocknen

Das kleine Baby-Känguru Ferdinand hat den Kampf verloren. Zieh-Eltern am Harzberg unendlich traurig.

Markus Wöhrer Erstellt am 27. August 2021 | 05:51
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Das verstorbene Kängurubaby mit Hund Keks. 
Foto: privat

„Wir können die Tränen nicht mehr zählen“. Mit diesen Worten haben die Besitzer der Kängurufarm am Harzberg den Tod des kleinen Kängurubabys Ferdinand bekannt gegeben. Gestorben ist der liebe kleine Hüpfer an den Folgen eines toxischen Keims.

Er hat den Kampf mit einem zu schwachen Immunsystem gegen übermächtige Bakterien in dem kleinen Körper verloren. „Die giftigen Keime können in der Zeit der Nahrungsumstellung, wenn er anfängt, selbst Gras und Blätter zusätzlich zu seiner Milchflasche zu fressen, unverschuldet auftreten. Das ist in der Natur manchmal so vorgesehen.“ Gemeinsam mit Wolfgang und Monika Zamazal den Betreibern der Kängurufarm und des Schutzhauses am Harzberg trauert auch ihr Hund Keks, der sich die ganze Zeit so liebevoll um Ferdinand gekümmert hat.

Wie berichtet, haben Wolfgang und Monika Zamazal den kleinen Ferdinand liebevoll mit der Flasche aufgezogen. Er wird für immer in ihrem Herzen weiterleben. Das andere junge Parma Känguru Felix, das am Harzberg aufgezogen wird, gedeiht aber weiterhin prächtig.