Baum drohte auf Straße zu stürzen. Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Vöslau entfernte am Fuße des Harzbergs Baum, der auf Straße zu kippen drohte.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 15. Oktober 2020 (13:50)

Am Dienstag,  13. Oktober, wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Vöslau zu einem Sturmschaden am Fuße des Harzbergs alarmiert. Ein Baum droht auf die Straße zu stürzen. Das Team der Freiwilligen Feuerwehr rückte kurz nach der Alarmierung mit dem Rüstfahrzeug und der Drehleiter zum Harzberg aus.

Dort angekommen, wurde Einsatzleiter Christian Hoffmann rasch bewusst, wie ernst die Lage war. Eine gut 20 Meter hohe Föhre drohte umzukippen, nur dass sie sich beim Umstürzen in einem anderen Baum in knapp zehn Metern Höhe verfangen hatte, bewahrte sie davor, auf die Straße zu fallen. Noch gefährlicher: Unter der Föhre befanden sich eine Hochspannungsfreileitung und zwei geparkte Autos.

Der Feuerwehreinsatzleiter forderte daher den Energieversorger, die Polizei und das Wechselladefahrzeug mit Kran der Freiwilligen Feuerwehr Schönau an der Triesting an. Der Besitzer der beiden Fahrzeuge konnte von der Feuerwehr jedoch schnell ausfindig gemacht werden, dieser entfernte die beiden Pkw umgehend.

Mit einem Greifzug wurde der Baum in der Zwischenzeit von den Feuerwehreinsatzkräften gesichert. Die Drehleiter wurde ebenso in Stellung gebracht. Als die Kameraden der FF Schönau am Einsatzort ankamen, begannen beide FF-Teams sofort, den umgestürzten Baum bei strömenden Regen in kleine Stücke zu zerlegen. 

Der Einsatzleiter betonte: „Dank des Kranfahrzeuges war es für die Kameraden möglich, den Baum zu sichern, damit er nicht in die Freileitung stürzt. Von der Drehleiterbesatzung wurde die Föhre nun langsam und vorsichtig freigeschnitten.“

Der Baum konnte so weit zurückgeschnitten werden, bis der Kran ihn vorsichtig unter der Freileitung hindurch ablegen konnte. Die Maschinisten der Fahrzeuge bewiesen hierbei unglaublich viel Fingerspitzengefühl. Mehrere Hindernisse mussten über- bzw. unterfahren werden, neben der Freileitung befand sich auch eine Straßenlaterne im Arbeitsbereich der Drehleiter.

Nach zwei Stunden konnte die Straße, dank der mittlerweile eingespielten Arbeit der beiden Feuerwehren, wieder freigegeben werden. Nach dem Einsatz wurden von den freiwilligen Einsatzkräften noch alle Gerätschaften gereinigt, aufgetankt und wieder ordnungsgemäß auf die Fahrzeuge verladen.