Ein prickelnder Neustart für die Villa Pereira. Nach dem Erwerb durch die Vöslauer Mineralwasser GmbH wird die Villa Pereira, das ehemalige Café Thermalbad, heuer saniert und zur Firmenzentrale umgebaut.

Von Roland Weber. Erstellt am 22. Januar 2020 (04:51)
Der Startschuss für die Revitalisierung soll jetzt fallen. Die Liegenschaft wird als neue Firmenzentrale etabliert.
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„Gut Ding braucht manchmal Weile, und die Einreichung steht unmittelbar bevor“, sagt Vöslauer-Vorstand Herbert Schlossnikl zum geplanten Umbau des ehemaligen Cafés Thermalbad, der Villa Pereira.

Er gibt zugleich gemeinsam mit Geschäftsführerin Birgit Aichinger Gerüchten, die aufgrund von Verzögerungen im Umlauf sind, keinen Raum.

„Das Café Thermalbad hat eine lange Geschichte und Tradition, das erfordert einen behutsamen Umgang“, erklärt das Geschäftsführerduo. Die Anforderungen des Denkmalschutzes spielen beim Projekt eine große Rolle, die auch dem Zeitplan Flexibilität abverlangen.

„Natürlich wären wir schon gerne weiter, aber die gute Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt und der Schutzzonenkommission ist wertvoll und wichtig für uns.“

Mit dem Bau im Zentrum ein Zeichen setzen

Die Liegenschaft wird als neue Firmenzentrale etabliert, da man am Firmensitz in der Quellenstraße an räumliche Grenzen stößt. „Wir kehren in das Zentrum von Bad Vöslau zurück und wollen auch nach außen signalisieren, dass wir gern Teil der Gemeinschaft sind. Mit der Renovierung und Nutzung zeigen wir außerdem, dass wir achtsam mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen“, sagt Aichinger.

Bürgermeister Christoph Prinz (Liste Flammer) sieht die Revitalisierung positiv: „Die Vöslauer Mineralwasser GmbH ist ein Unternehmen, dem die Stadt Bad Vöslau und deren Bürger am Herzen liegen. Das sieht man an den zahlreichen Initiativen der letzten Jahre.“ Prinz ist überzeugt, dass das Projekt „neues Leben und auch Wertschöpfung in den Stadtkern bringt“.