Bad Vöslau: Frau rammte Buswartehäuschen; Baum auf Straße

Gleich zu zwei Einsätzen rückten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gainfarn am Neujahrstag aus. Auf der Zufahrtsstraße zur Vöslauerhütte lag ein Baum über der Straße. Und auf der Kottingbrunnerstraße rammte ein paar Stunden später ein Pkw ein Wartehäuschen der Bushaltestelle.

Erstellt am 10. Januar 2022 | 06:57
Lesezeit: 2 Min

Um 7.03 Uhr wurden die Feuerwehrkameraden zu dem Einsatz nach einem Sturmschaden gerufen: Das Hindernis wurde mit der Motorsäge zerkleinert und beiseite geräumt. 

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Um 13.02 Uhr heulte die Sirene erneut: Dieses Mal handelte es sich um einen Verkehrsunfall. Auf der Kottingbrunnerstraße war eine Pkw-Lenkerin aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen, hatte das Wartehäuschen der Bushaltestelle gerammt und danach eine Hinweistafel umgefahren.

Als die Mitglieder der FF Gainfarn am Einsatzort ankamen, war die Lenkerin bereits im Freien und wurde von Kräften des Roten Kreuzes betreut; der bereits alarmierte Notarzthubschrauber befand sich im Anflug.

Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, wurde die Straße gesperrt; parallel zum Aufbau eines Brandschutzes wurden zwei Feuerwehrsanitäter zur Unterstützung der Rettungskräfte abgestellt, gleichzeitig wurde ein Sichtschutz errichtet und die Batterie des Autos abgeklemmt.

"Nachdem die verletzte Lenkerin mit dem Notarzthubschrauber abtransportiert worden war, wurde der Pkw mit Handkraft auf den benachbarten Parkstreifen geschoben. Das beschädigte Wartehäuschen wurde mit Staffelhölzern provisorisch stabilisiert, die Trümmer beseitigt und die Straße gereinigt, die umgefahrene Hinweistafel wurde vom Bereitschaftsdienst des Bauhofes abtransportiert", heißt es dazu seitens der FF Gainfarn. 

Nach etwa zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Beteiligt waren 22 Kameraden der FF Gainfarn mit Rüstlöschfahrzeug 4500, Rüstlöschfahrzeug 4000, Kleinlöschfahrzeug und Kommandofahrzeug, 2 Streifenwagen der Polizei mit 4 Kräften, ein Rettungswagen des Roten Kreuzes mit 2 Mann sowie das Team des Notarzthubschraubers Christophorus 3.