Mega-Baustelle: Tremlhof-Wohnbauprojekt startet. Alpenland nimmt Wohnprojekt Tremlhof in Angriff. Umstellung während Arbeiten von Längsparkern auf Schrägparkplätze.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 08. März 2018 (05:15)
NOEN, Alpenland
Das Projekt Tremlhof von der Hofseite. Architekt ist die Superblock ZT GmbH in Wien.

Nach der kalten Witterung der letzten Tage starten demnächst die Bauarbeiten am Areal des „Tremlhof“ in der Wr. Neustädter Straße. Die gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Alpenland hat das Grundstück 2015 von der Stadtgemeinde Bad Vöslau erworben und errichtet hier 81 Wohneinheiten, eine Ordination und ein Geschäftslokal.

Optimales Bebauungs- und Nutzungskonzept für Stadtkern

Seitens der Stadtgemeinde Bad Vöslau wurde ein zweistufiger nicht anonymer öffentlicher Wettbewerb durchgeführt, um für das gesamte Areal das optimale Bebauungs- und Nutzungskonzept zur Belebung des Ortskerns von Bad Vöslau zu erzielen. Das Projekt zeigt eine geschlossene Bebauung an der Wiener Neustädterstraße, welche großzügig im Bereich der bestehenden Tremlhofstiege unterbrochen wird und somit auch den öffentlichen Zugang zum Park erhält.

Das Projekt besteht aus vier Gebäuden: Zwei davon liegen direkt auf der Wiener Neustädter Straße, während die anderen zwei sich hinten im Park befinden. Mehr als 50 Prozent der Wohnungen (44 von 81) sind gefördert, die restlichen sind frei finanziert. Die Wohneinheiten weisen eine Größenordnung von 43 m² bis 98 m² auf und sind alle barrierefrei.

"Nahversorgung" gesichert

Im Erdgeschoss an der Straßenseite wird ein Supermarkt der Kette „Billa“ mit einer Fläche von 957 m² untergebracht. Im angrenzenden Gebäude befindet sich die zugehörige Garage für Billa-Kunden mit Autoabstellplätzen. Im Erdgeschoss sind auch die Fahrradräume (zusätzliche Plätze auch im Freien) sowie die Kinderwagenabstellräume angesiedelt. Oberhalb des Supermarkts soll eine Ordination situiert werden. Die Autoabstellplätze für die Wohnungen sind in der Tiefgarage vorgesehen.

Die feierliche Grundsteinlegung findet am 21. März statt. Der Bauplatz ist bereits fertig vorbereitet. Die dadurch wegfallenden Parkplätze sollen laut Stadtchef Christoph Prinz durch neue Parkflächen in der Nähe kompensiert werden, etwa durch die Umstellung der angrenzenden Längsparker in Schrägparkplätze.