Mehr Geld für Helfer. Stadtgemeinde muss für ihre freiwilligen Feuerwehren und Rettungs-Bezirksstelle mehr Geld in Hand nehmen.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 08. Februar 2017 (05:00)
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Die Stadtgemeinde wird künftig mehr Geld für ihre Feuerwehren im Stadtgebiet ausgeben. Nachdem die erst im Juni 2015 angepasste Subvention der freiwilligen Feuerwehren in Höhe von 9.521 Euro nicht mehr ausreicht, wurde nun die Förderung auf 14.000 Euro erhöht.

Mit dem Geld sollen die laufenden Kosten für den Fahrzeugbetrieb annähend aufrecht erhalten werden. Das Geld wird auf die drei Feuerwehren aufgeteilt.

Ursprünglicher Betrag reichte nicht aus

Die Erhöhung der Subvention war notwendig geworden, weil der ursprüngliche Betrag für das Jahr 2016 und auch für das heurige – und die kommenden – Haushaltsjahre nicht ausreicht, um die laufenden Mehrausgaben der Fahrzeuge abzudecken. Die Subvention von 14.000 Euro wird im selben Prozent-Ausmaß wie bisher auf die drei Feuerwehren aufgeteilt.

Ebenso ergab eine Besprechung von Finanzstadtrat Thomas Mehlstaub mit der Rettungsdienststelle Bad Vöslau, dass die Beiträge der Stadtgemeinde nicht mehr kostendecken sind. Die Gemeinde hat als Verantwortlicher des Rettungs- und Krankentransportdienstes für die Kosten, die aus diesem Bereich entstehen, in Form eines Rettungsdienstbeitrages aufzukommen.

Zuzahlung durch die Stadt

Seit 2015 zahlt die Stadtgemeinde Bad Vöslau den Betrag von fünf Euro pro Einwohner. Mit 2017 wird dieser Betrag jetzt auf sieben Euro pro Einwohner erhöht. Gemäß der Bevölkerungszahl der Statistik Austria für das Finanzjahr 2017 ergibt das eine jährliche Gesamtsumme von 81.543 Euro.

Weiters einigte sich die Rotkreuz-Bezirksstelle Bad Vöslau mit der Gemeinde auf eine Zuzahlung durch die Stadt in der Höhe von 10.000 Euro als Unterstützung für den Ankauf neuer Einsatzfahrzeuge.

Diese bereits 2016 erfolgte Ersatzbeschaffung musste von der Bezirksstelle aufgebracht werden und belastete das Budget der Rettung enorm. Auch in den Jahren 2016 und 2015 gab es eine solche Zuzahlung durch die Stadtgemeinde.