Schwimmender Salon: Die Witz-Königin. Ruth Brauer-Kvam und Manuel Rubey mit ihrem Tribut an Dorothy Parker, die die Schlagfertigkeit zur Kunstform erhob.

Erstellt am 17. August 2018 (05:54)
Ruth Brauer-Kvam.
Jan Frankl

Am Freitag, 17. August, begeben sich Ruth Brauer-Kvam und Manuel Rubey in das New York der zwanziger Jahre und lassen beim Schwimmenden Salon im Thermalbad Vöslau die Welt der Dorothy Parker wiederauferstehen. Die Lesung wird einen spannenden Bogen durch die Biografie der ebenso genialen wie tragischen Schriftstellerin schlagen.

„Ich habe mich während der Arbeit an dem Text unendlich in diese Frau verliebt“, erzählt Ruth Brauer-Kvam, die eben ihr Debut in der ORF-Serie Vorstadtweiber abdrehte, „sie war eine Göttin!“ Gemeinsam steht die Tochter des Malers Arik Brauer mit Manuel Rubey auf der Bühne des Schwimmenden Salons, der demnächst mit Stefanie Reinsperger für den Salzburg-Landkrimi des ORF vor der Kamera stehen wird.

„Ruth hat mich optisch schon immer an meine absolute Lieblingsschriftstellerin erinnert“, so Intendantin Angelika Hager, „Manuel und sie sind wie maßgemacht für die Rollen der Mrs. Parker und Robert Benchley, dem Waffenbruder der Königin der Schlagfertigkeit.“

Manuel Rubey.
Elsa Okazaki

Rubey, der demnächst in einem Stuttgart-Tatort zu sehen sein wird, freut sich wieder auf die Wasserbühne: „Schon letztes Jahr war der Ausflug ins Schnitzler-Land mit Petra Morzé als Partnerin ein besonderer Genuss.“ „Wir werden es krachen lassen“, verspricht Ruth Brauer-Kvam, die zur Zeit an einem Stück über ihren Vater schreibt, das Anfang Jänner im Wiener Rabenhof-Theater Premiere feiern wird, „ich habe das Bad ja schon öfter mit meinen Töchtern besucht und kann es kaum erwarten, mich dort vor der hinreißenden Mrs. Parker und ihren Texten zu verbeugen.“

Der nächste und die Saison 2018 abschließende Termin im Schwimmenden Salon ist am 25. August mit dem gerade in Salzburg als Moretti-Einspringer so begeisternden Philipp Hochmair, der mit Elektrohand Gottes Schiller performt.