Vöslauer versorgt Syrien mit Trinkwasser

Erstellt am 13. April 2018 | 17:36
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Helfen zusammen: Christa Laimer und Alfred Hudler.
Foto: NOEN, C. Husar
Gemeinsam mit der UNICEF versorgt Vöslauer Mineralwasser das kriegsgebeutelte Land mit dem wertvollen Nass.
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Seit Jahresbeginn ist die Firma Vöslauer offizieller Kooperationspartner von UNICEF Österreich. UNICEF setzt sich weltweit für das Überleben, den Schutz und die Zukunft von Kindern ein. Gemeinsam wird im Rahmen des Projekts „Wasser für Kinder in Syrien“ an der Trinkwasserversorgung von Schulen gearbeitet, wo durch die jahrelangen Kämpfe die Wasserversorgung zusammengebrochen ist.

Neue Perspektiven für Familien

Rund zwei Millionen syrische Mädchen und Buben gehen nicht in die Schule. Fehlende Bildungschancen für Kinder und Jugendliche sind ein wesentlicher Grund, wieso viele Familien aus ihrer Heimat flüchten. Sie sehen keine Zukunft mehr für sich und ihre Kinder. Mit der Trinkwasserversorgung und dem Wiederaufbau von Schulen, werden neue Perspektiven und Möglichkeiten für Familien in ihrem Heimatland geschaffen.

„Der Zugang zu sauberem Wasser ist Grundbedürfnis und Menschenrecht. Wir sehen nicht weg, sondern handeln, wenn Menschen Hilfe brauchen. Deswegen haben wir die Kooperation auf mehrere Jahre abgeschlossen und sind überzeugter Partner des UNICEF Projektes“, so Alfred Hudler, Vorstandsvorsitzender Vöslauer Mineralwasser AG. Auch Christa Laimer, UNICEF Österreich, freut sich über die Partnerschaft: „Mit Vöslauer haben wir den idealen Partner für unser Wasser-Projekt in Syrien gefunden“.

Mit Hilfe von Vöslauer konnten bereits zwei Schulen in Aleppo mit sauberem Wasser ausgestattet und Sanitäranlagen wieder hergestellt werden.

Das UNICEF-Expertenteam in Syrien ist unter der Leitung des gebürtigen Tirolers, Andreas Knapp, mit der Umsetzung vor Ort betraut: „Viele Schulen in Aleppo sind zerstört. Einige wenige sind noch in Betrieb, doch dort ist die Wasserversorgung katastrophal. Ich bin tagtäglich für die Kinder Syriens im Einsatz. Der Schulbesuch gibt ihnen Hoffnung, Stabilität und bessere Chancen für die Zukunft“, so Knapp.

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