60 Jahre Jakobusmesse am Tag der Kirchenmusik. Am morgigen Christkönigssonntag und gleichzeitigen Tag der Kirchenmusik ertönt aus Anlass der Uraufführung vor 60 Jahren noch einmal die Jakobusmesse von Gerhard Lagrange in der Pfarre „St. Christoph“ in Baden.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 25. November 2017 (13:46)
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Gerhard Lagrange führt am 26. November in Baden St. Christoph seine vor 60 Jahren komponierte Jakobusmesse wieder auf - in bester Besetzung.
NÖN.at, privat

Am Sonntag, 26. November, findet um 9.30 Uhr am Tag der Kirchenmusik und dem Christkönigssonntag in der Pfarre St. Christoph eine besondere Aufführung statt: 60 Jahre sind vergangen, seit der Komponist Gerhard Lagrange die Jakobusmesse komponiert hatte. „Am 17. November 1957 war die Uraufführung“, erinnert sich Lagrange

 Der Komponist war damals 18 Jahre alt und ,,ich besuchte ein halbes Jahr die Musikakademie, das ist heute die Universität für Musik und darstellende Kunst“, erklärt Lagrange, der gekonnt sein Herz und seine Seele auf Noten bettet. In den 80ern war seine Messe sogar als Direktübertragung im Radio zu hören.

Am morgigen Christkönigssonntag wird nun Lagranges Werk anlässlich der 60. Wiederkehr seiner Uraufführung in der Kirche St. Christoph gespielt. Eine hochkarätige Besetzung wurde dem Anlass entsprechend zusammengestellt: Marika Ottitsch-Fally (Sopran), Nina Maria Edelmann (Alt), Hans-Jörg Gaugelhofer (Tenor) und Martin Schneider (Bass). Weiters wirken der Chor und das Orchester der Kirchenmusikvereinigung St. Christoph sowie der Leesdorfer Singkreis unter der Leitung von Alfred Gunacker mit. An der Orgel sitzt Georg Gruber und die Gesamtleitung hat natürlich der Schöpfer „himself“ inne: Gerhard Lagrange.