Anrainer am Haidhof: „Gespräche waren konstruktiv“

Erstellt am 01. Juni 2022 | 05:29
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Gespräch Symbolbild
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Foto: shutterstock.com/Andrei_R
Rund 80 Personen hatten sich in der Haidhofsiedlung versammelt und trugen ihre Anliegen vor.
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Besprochen wurden alle großen Brocken – der Lärm durch die Autobahn und was die ASFINAG mit Lärmschutzwänden dagegen tun kann, Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung – hier war zur Verstärkung auch Stadtpolizeikommandant Walter Santin mitgekommen – sowie die (Bau)-Pläne und Möglichkeiten von CPT, auf dem ehemaligen Universale-Grundstück Gewerbebauten zu errichten.

Für Vizebürgermeisterin Helga Krismer, Grüne, „waren die Gespräche konstruktiv. Im Bereich Triester Straße sei eine Verschwenkung vorstellbar. Die Verkehrsinsel habe bereits Wirkung gezeigt. Ein Fußgängerübergang sei von Santin eher als kontraproduktiv bewertet worden. Dieser würde die Fußgänger in eine falsche Sicherheit wiegen. Möglicherweise helfe es, „Hinweistafeln aufzustellen, um auf die Kinder aufmerksam zu machen“, sagt Krismer. Auch Markierungen seien denkbar, um die Radrouten besser anzuzeigen. Jetzt werde man einmal prüfen und schauen, was machbar ist, das bekräftigt auch die ÖVP.

„Dort, wo das Unternehmen Grünland gekauft hat, wird es sicher keine Umwidmungen geben“

Auch das Thema CPT wurde nicht ausgespart. „Dort, wo das Unternehmen Grünland gekauft hat, wird es sicher keine Umwidmungen geben“, sagt Krismer. Fakt sei aber auch, dass ein Teil der CPT-Gründe eine gewerbliche Widmung habe, die eine entsprechende Bebauung zulässt. Allerdings habe man im Winter 2020/2021 eine Bausperre verhängt, um zu verhindern, „dass Storages, Garagen oder Ähnliches errichtet werden“. Der Konsens über alle Parteigrenzen sei klar: „Wir wollen dort nichts Imposantes und versuchen im Dialog mit dem Unternehmen zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen“. Nachsatz: „Sobald wir wissen, wohin die Reise geht, werden wir das auch entsprechend kommunizieren.“

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