Arbeitslose: Zahlen steigen weiter an

Erstellt am 22. Jänner 2015 | 05:44
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AMS
Foto: NOEN, Bilderbox
AMS will vor allem älteren Jobsuchenden und Langzeitarbeitslosen durch gezielte Programme helfen.
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Der Kampf gegen Alters- und Langzeitarbeitslosigkeit steht im Zentrum der Bemühungen des Arbeitsmarktservice Baden am Beginn des Jahres. Denn besonders in diesen beiden Bereichen verzeichnet man stark steigende Zahlen.

Invaliditätspensionen und Gesundheit als Thema

„Eine neue Onlineplattform wird bis 2016 Entlastung für die Mitarbeiter und moderne Services für Arbeit- und Personalsuche bringen“, verspricht AMS-Chefin Claudia Schweiger.

Das Pensionsalter werde weiter steigen und dadurch auch die Zahl der arbeitslosen Personen im Alter ab 50 Jahren, ist sie überzeugt. Dazu kommen mehr Invaliditätspensionen und Jobsuchende mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Das „maximal mäßige Wirtschaftswachstum“ dämpfe auch den Zuwachs an neuen Jobs in Betrieben, vor allem bei einfachen Tätigkeiten. „Personen mit geringer Qualifikation laufen daher Gefahr, in der Langzeitarbeitslosigkeit zu schlittern“, so Schweiger.

Ziel: 1.580 Jobsuchende über 45 integrieren

Ihre wichtigsten Ziele und Aktivitäten für 2015: 3.800 freie Stellen und Lehrstellen mit einer passenden Arbeitskraft zu besetzen und mindestens 2.200 offene Stellen mit einem Anforderungsprofil „Lehrabschluss und höher“ zu akquirieren. 1.580 Jobsuchende im Alter ab 45 stehen wieder ins Berufsleben zu integrieren.

Mittel dazu: Lohnkostenzuschüsse für Betriebe, die Jobsuchende über 50 Jahren mit einer AMS-Vormerkdauer von mindestens einem halben Jahr anstellen. Auch Gemeinden und gemeinnützige Institutionen werden diesbezüglich gefördert.

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