Braunkohle Briketts-Bündel lösen CO Alarm aus

Nachdem das Co Warn-Messgerät der Rettungskräfte bei einem Einsatz am Freitagvormittag im Badener Ortsteil Leesdorf angeschlagen hatten, wurde auch die Feuerwehr angefordert.

Erstellt am 28. November 2021 | 09:45
Lesezeit: 1 Min

Die Rettungskräfte wurden zuvor zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Als sie beim Patienten in dessen Einfamilienhaus eintrafen, schlug bereits nach kurzer Zeit der am Notfallrucksack montierte Co Warner an und zeigte eine erhöhte Co Konzentration. Sofort schnappten sich die Rettungssanitäter den Patienten, einen älteren Herrn und flüchteten ins Freie, wo sie auch sofort über ihre Leitstelle die Feuerwehr nachforderten.

Anzeige

Nur wenige Minuten später traf die Feuerwehr vor Ort ein und wurde von den Rettungskräften über den Vorfall informiert.  Das Messgerät der Feuerwehr schlug Alarm und es konnte dabei sogar ein dreistelliger Co Konzentrationswert in mehreren Räumlichkeiten und am Dachboden gemessen werden. Bei dem betroffenen Raum handelt es sich um einen kleinen Lagerraum in dem neben einigen Holzscheiteln auch eine sehr große Anzahl von Braunkohle Briketts Bündel gelagert werden. Diese waren auch der Grund für die hohe Co-Konzentration.

Da in diesem Lagerraum keine ausreichende Belüftungsmöglichkeit vorhanden ist, entschied der Feuerwehreinsatzleiter die über 200 eingelagerten Braunkohle Briketts Bündel auszuräumen. Umgelagert werden konnten diese in die Gartenhütte. Für diese mühsame und kräfteraubende Tätigkeit mussten die Feuerwehreinsatzkräfte im Wohnhaus weiterhin Umluft unabhängigen Atemschutz tragen. Nach dem Ausräumen des Lagerraumes war kein erhöhter CO Wert mehr messbar.