Da Capo für Schulball im Casino. Unfall am Schulball hat keine Konsequenzen für die beiden Badener Gymnasien. Unfallopfer ist auf Weg der Besserung.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 30. Oktober 2019 (03:51)
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Das Casino Baden war Austragungsort für den 5. Badener Gymnasienball, der mit einem tragischen Unfall geendet hat.
Robert Rieger

Beim heurigen Schulball im Oktober stürzte ein 16-jähriger Schüler auf den Boden des Casinos, als er dabei war, das Stiegengeländer hinunterzurutschen. Trotz dieses Vorfalls ist im kommenden Jahr wieder ein gemeinsamer Ball der beiden Gymnasien im Casino geplant.

Sonja Happenhofer, Direktorin des Gymnasiums Frauengasse, erklärt: „Der Vorfall am Gymnasienball war ein Unfall, glücklicherweise ist der verletzte Schüler wieder wohlauf. Die Sicherheitsbestimmungen von Seiten des Casinos wurden alle eingehalten, und es ist im nächsten Herbst wieder ein gemeinsamer Schulball der beiden Gymnasien Biondek- und Frauengasse geplant.“

Die Sicherheitsbestimmungen von Seiten des Casinos wurden alle eingehalten und es ist im nächsten Herbst wieder ein gemeinsamer Schulball geplant.“ Sonja Happenhofer, Direktorin Gymnasium Frauengasse

Das bestätigt auch ihre Amtskollegin, Direktorin Brigitta Stieglitz-Hofer vom Gymnasium Biondekgasse. Auch vonseiten des Casinos gibt es keine Einwände. Casino-Direktor Alexander Frantes bringt sein Bedauern und seine Anteilnahme zu dem „schweren Unfall“ zum Ausdruck und hält dazu auf NÖN-Anfrage schriftlich fest: „Im Congress Casino Baden finden jährlich über 200 Veranstaltungen statt. In den letzten Jahren nahm die Zahl der Schulbälle zu: Sowohl Schulen aus Mödling, Baden und auch aus Wien genießen die Atmosphäre im Haus, die Erreichbarkeit, das Service seitens der Organisation und die Kulinarik im Haus. Mit durchschnittlich 1.300 bis 1.500 Ballgästen verliefen alle Bälle der letzten fünf Jahre bis jetzt reibungslos und ohne Zwischenfälle. Aufgrund unseres Verantwortungsbewusstseins und behördlicher Vorgaben sind Feuerwehr, Rettung und auch ausgebildete Securities bei jedem Schulball vor Ort. Vor Ballbeginn gibt es eine Vorbesprechung mit den Einsatzkräften, dank dieser Maßnahmen konnte auch in diesem Fall die Rettungskette unverzüglich und professionell anlaufen. Leider lassen sich, auch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, nicht alle Unfälle verhindern.“