Dieb hatte 16 einschlägige Vorstrafen. Wegen Vergewaltigung angezeigt, aber wegen Diebstahl verurteilt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. April 2019 (05:52)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Shutterstock.com, Indypendenz

Weil ihn seine Ex wegen Vergewaltigung angezeigt hat, landete ein 43-jähriger Deutscher vor Gericht. Laut Staatsanwaltschaft soll er die Frau dreimal zum Geschlechtsverkehr genötigt haben. Der Mann erklärte, dass die Handlungen einverständlich gewesen seien und wurde dazu freigesprochen. Zu vier Jahren Haft wurde er trotzdem verurteilt.

Denn bei der Untersuchung des Falles durch die Polizei stellte sich heraus, dass der Mann von September bis Dezember 2018 diverse Geldbörsen gestohlen und mit den Bankomat- und Kreditkarten Geld behoben haben soll. Dabei dürfte ein Schaden von über 5.000 Euro entstanden sein. Der Richter: „Sie sind 14 Mal in Deutschland und zweimal in Österreich einschlägig vorbestraft. Warum diese Diebstähle?“ Der Angeklagte gab an, dass er in einem persönlichen Ausnahmezustand war und einen „massiven Rückfall“ ins Drogenmilieu hatte. Deshalb habe es sich so Geld beschafft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.