Baden

Erstellt am 23. November 2016, 05:00

von Stefan Jedlicka

Einstimmg: Staska neuer Ehrenbürger. Keine Gegenstimmen. Ehrenbürgerrecht für ÖVP-Altbürgermeister Staska. „Anerkennung meiner Arbeit.“

Kurt Staska  |  NOEN, Stefan Jedlicka

Altbürgermeister Kurt Staska (VP) ist neuer Ehrenbürger der Stadt. Das beschloss der Gemeinderat am Dienstag einstimmig. Ohne eine einzige Wortmeldung wurde der Antrag von Staskas Nachfolger Stefan Szirucsek (ÖVP) angenommen.

Laut „Organisationsstatut über die Verleihung von Auszeichnungen durch die Stadtgemeinde“ sind die Voraussetzungen für das Ehrenbürgerrecht „hervorragende Verdienst um Baden in einem außergewöhnlichen Maße, die sichtbar in Erscheinung treten, aber auch richtunggebend sein und zum steten Wohle der Stadt Baden fortwirken.“ All dies sei im Falle Staskas gegeben, begründete Szirucsek seinen Antrag.

Über 21 Jahre im Gemeinderat vertreten

Staska war am 1995 als Gemeinderat angelobt worden. Ab 2005 war er Vizebürgermeister, ab 2010 schließlich Bürgermeister. „Er war somit über 21 Jahre im Gemeinderat vertreten, wovon er sechseinhalb Jahre das höchste Amt der Stadtgemeinde Baden bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden am 19. September 2016 ausübte“, so Szirucsek:

„In dieser Zeit, aber auch bereits zuvor als Gemeinde- und Stadtrat sowie als Vizebürgermeister hat er für die Stadtgemeinde Leistungen erbracht, welche nicht nur das Stadtbild und die kurörtlichen Einrichtungen verbessert, sondern auch das Ansehen Badens im In- und Ausland wesentlich gehoben haben.“

"Große Freude und Ehre"

Staska war unter anderem Obmann des ÖAAB Baden, Funktionär der Wirtschaftskammer, Vizepräsident des Österreichischen Heilbäder- und Kurortverbandes, Präsident der Gesellschaft der Freunde Baden, Mitglied bei Hilfswerk, Rotem Kreuzes, Kolpingfamilie, BAC und ASV Baden. „Als Bürgermeister war er neben seinem Einsatz in sozialen und kulturellen Belangen erfolgreich bemüht eine zukunftsorientierte Entwicklung der Stadt zu einem Wohnort mit hoher Lebensqualität sowie einem internationalen Kur-, Kongress- und Erholungszentrum voranzutreiben“, so Szirucsek, der als Beispiele die Neugestaltung des Josefsplatzes, die Belebung des Grünen Marktes und die Sanierung des Beethovenhauses nannte.

Staska gibt zu, von der Einstimmigkeit überrascht worden zu sein, dankt aber: „Es ist natürlich eine große Freude und Ehre, weil es eine Anerkennung meiner Arbeit für Baden bedeutet, die ich in meiner Funktion als Abteilungsleiter im Rathaus ja auch gerne weiterführe.“